Im Jahr 2012 dominierte Marc Marquez die Moto2-Klasse und wurde Weltmeister

MotoGP 2014

— 14.08.2014

Marquez startet zu "95 Prozent" nicht in der Moto2

Zu 95 Prozent wird Marc Marquez nicht parallel einen Moto2-Start absolvieren - Der Weltmeister hält sich eine Hintertüre offen, Honda dementiert aber

Bis in die 1980er Jahre war es üblich, dass viele Fahrer in mehreren Klassen starteten. In der Gegenwart haben sich die Klassen Moto3 und Moto2 als klassische Nachwuchsschmieden für die MotoGP entwickelt. Lediglich "Tito" Rabat könnte im Falle eines Titelgewinns im nächsten Jahr der erste Fahrer sein, der versucht seinen Moto2-Titel zu verteidigen. Dass ein Fahrer in mehr als einer Klasse an den Start geht, ist undenkbar. Oder doch nicht? Es tauchten Gerüchte auf, wonach Marc Marquez beim Saisonfinale in Valencia auch in der Moto2 an den Start gehen könnte.

Auch dem Honda-Werksfahrer kamen diese Gerüchte zu Ohren. Er denkt aber nicht, dass er in Valencia in zwei Klassen fahren wird. "Nein. Ich glaube, dass es zu schwierig ist. Ein Wochenende könnte möglich sein, aber eine komplette Saison ist zu viel", verweist er auf die körperliche und mentale Belastung. "Ich habe diese Gerüchte auch gehört. Zu 95 Prozent nein, aber bei den restlichen fünf Prozent weiß ich nicht."

Marquez dominierte die Moto2 im Jahr 2012 nach Belieben. Könnte er überhaupt ohne größere Vorbereitungszeit in die mittlere Klasse zurückkehren und sofort wieder siegfähig sein? "Ich habe darüber noch nicht nachgedacht", meint Marquez. "Es hat sich aber sehr viel verändert. In der Moto2 gibt es sehr gute Fahrer. Ich glaube, dass es in einem Rennen sehr schwierig sein würde, auf das Level der etablierten Fahrer zu kommen. Die Moto2 hat sich seither stark verändert."

Es wird in Valencia auch nicht zum Parallelstart in der Moto2 kommen. Honda-Teammanager Livio Suppo bestätigte auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com', dass das gar nicht zur Diskussion steht und lediglich Gerüchte in der spanischen Presse seien.

Fotoquelle: Repsol

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