MotoGP in Brünn: Pre-Events

MotoGP 2014

— 16.08.2014

Marquez erwartet enges Rennen in Brünn

Marc Marquez glaubt nicht, dass sein elfter Saisonsieg in Brünn bereits in trockenen Tüchern ist - Im Qualifying lagen fast alle Piloten in Q2 ganz dicht zusammen

Marc Marquez hat in Brünn zwar bereits seine neunte Pole-Position in dieser Saison geholt, der Spanier geht aber trotzdem nicht davon aus, dass das Rennen am Sonntag ein Selbstläufer werden wird. Zum einen, weil er sich den ersten Startplatz erst mit seinem letzten Versuch schnappte, und zum anderen, weil das Feld so dicht zusammen liegt, wie lange nicht mehr. Lediglich 0,314 Sekunden betrug im Qualifying sein Vorsprung auf Pol Espargaro, der Neunter wurde.

"Ich freue mich über die Pole. Morgen wird es ein hartes Rennen werden, denn es sieht so aus, dass hier alles ganz eng zusammen liegt", prophezeit der amtierende Weltmeister daher und ergänzt: "Ich glaube, dass im Qualifying die ersten acht Fahrer innerhalb von zwei oder drei Zehnteln lagen. Es wird sicher ein tolles Rennen."

"In der letzten Kurve machte ich in der Schikane einen Fehler. Ich kam zu weit raus und sah, dass Iannone hinter mir war. Da dachte ich mir: 'Verdammt, jetzt holt er die Pole!' Dann pushte ich in der letzten Runde noch einmal, denn ich wusste, dass er schneller gewesen war als ich. Am Anfang der Runde hatte ich seinen Motor nämlich noch nicht gehört und am Ende war er dann plötzlich da."

Der Spanier behielt allerdings wieder einmal die Nerven uns schnappte sich die Pole mit einer Zeit von 1:55.585 Minuten doch noch. Vor Regen im Rennen hat er auch keine Angst: "Gestern war das zweite Training im Regen wichtig. Da war ich auch konkurrenzfähig und das ist wichtig. Wir müssen abwarten, wie es morgen wird. Die Wettervorhersage sagt, dass es trocken bleibt."

Zwar wünscht sich der Honda-Pilot, dass es am Sonntag keinen Regen gibt, allerdings hat er auch im Trockenen noch mit einigen Problemen zu kämpfen. So fiel beispielsweise auf, dass Marquez am Kurveneingang häufig stark rutschte. "Die Strecke ist hier sehr uneben, ganz besonders am Kurveneingang. Dadurch fühle ich mich sicherer, wenn ich etwas rutsche", erklärt der Spanier.

"Es sieht im Fernsehen vielleicht anders aus, aber ich habe mich so wohler gefühlt. Außerdem pushe ich manchmal etwas zu viel am Kurveneingang, denn wir haben am Ausgang noch nicht den optimalen Grip gefunden. Also versuche ich, die Zeit am Kurveneingang zu gewinnen, denn am Ausgang kann ich nicht die ganze Leistung des Motorrads ausspielen."

Fotoquelle: Repsol

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.