MotoGP in Brünn: Pre-Events

MotoGP 2014

— 17.08.2014

Dovizioso beklagt Leistungsverlust im Rennen

Der Ducati-Werkspilot unterliegt beim Rennen in Brünn Satellitenpilot Andrea Iannone und schiebt die Niederlage auf ein Problem mit dem neuen Motor

Die beiden Ducati-Piloten Andrea Dovizioso und Andrea Iannone lieferten sich beim Grand Prix von Tschechien ein spannendes Duell um Platz fünf. Am Ende setzte sich Iannone mit der Satelliten-Ducati durch und verwies Landsmann Dovizioso auf Position sechs. "Dovi" ist überzeugt, dass die Niederlage im Ducati-Duell auf ein Problem mit dem neuen Motor zurückzuführen war. Im Rennen baute der V4-Motor seiner Desmosedici ab.

"Wir müssen zufrieden sein, weil wir den Rückstand verringern konnten. Ich denke, wir konnten nicht das Maximum herausholen, weil wir mit einem erheblichen Leistungsverlust zu kämpfen hatten. Mein Motor lief im kompletten Rennen schlecht und hatte kaum Leistung. Es war schwierig, damit gute Rundenzeiten zu fahren, aber ich war wenigstens konstant", berichtet Dovizioso nach dem elften Rennen der Saison. "Ich konnte den weichen Hinterreifen schonen."

"Ich bin überrascht, wie schnell wir hier waren. Ich erwartete, dass wir Probleme haben", bemerkt der Italiener, der im Rennen auf einen Topspeed von 307,9 km/h kam. Markenkollege Iannone war weniger als zwei km/h schneller. "Ich lieferte mir mit Iannone einen schönen Kampf, konnte aber durch das Problem mit dem Motor nicht richtig attackieren. Wir waren aber nah dran. Platz sechs ist gut für die Meisterschaft. Wir konnten auf beide Espargaros Punkte gutmachen. Das war unser Ziel", hält der ehemalige Tech-3-Pilot fest.

"Ich spürte zu Beginn, dass der Motor nachlässt. Das wurde später schlimmer. Ich fuhr das gesamte Rennen mit Iannone. Die Fahrer an der Spitze waren zu schnell und zu weit weg. Bradl hinter mir war nicht schneller als wir. Das hatten wir unter Kontrolle. Iannone und ich wählten den weichen Reifen", berichtet Dovizioso. "Ich konnte nicht aus dem Windschatten gehen und einen Überholversuch starten, weil der Motor das nicht hergab. Die Rundenzeiten waren aber gut. Damit können wir zufrieden sein."

"Bis zum Morgen habe ich nicht einen Gedanken an den weichen Reifen verschwendet. Doch am Morgen war es ziemlich kalt. Iannone fuhr am Samstag einige Runden mit dem weichen Reifen und war ziemlich schnell. Deswegen habe ich den weichen Reifen am Morgen probiert. Das Tempo war gut und der Reifen baute nicht zu sehr ab", erklärt der Ducati-Werkspilot. "Da es nicht so heiß war, probierten wir es."

In der kommenden Saison sind Dovizioso und Iannone Teamkollegen. "Er ist sehr schnell. Das war mir bewusst. Mit einem normalen Motor hätte ich unter 1:57 fahren können. Iannone hätte mir folgen können. Er war im Kurvenscheitel sehr schnell. Ich war in den Bremszonen stark. Er wäre hinter mir sicher schneller gewesen als vor mir", grübelt Dovizioso nach dem Rennen in Brünn.

"Es war ein großer Kampf, unglaublich", blickt Iannone auf den Kampf mit "Dovi" zurück. "Das Rennen war überhaupt unglaublich, denn nach der ersten Kurve war ich Erster. Darüber freue ich mich sehr. In der zweiten Rennhälfte habe ich mit 'Dovi' gekämpft. Er ist sehr stark, aber ich habe mein Bestes gegeben. Ich kämpfe aber in jedem Rennen. Mein Motorrad war heute deutlich besser, denn am Freitag hatte ich im ersten Freien Training kein gutes Gefühl mit dem Motorrad. Meine Jungs haben sehr gut gearbeitet."

Fotoquelle: Ducati

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