Marc Marquez ist überzeugt, dass die 2015er-Honda ein Fortschritt ist

MotoGP 2014

— 18.08.2014

Vorgezogenes Debüt? Marquez würde 2015er-Bike gern fahren

Der WM-Leader lobt die 2015er-Honda und erkennt große Fortschritte im Kurvenscheitel - Dani Pedrosa hält die neue Maschine für noch nicht ausgereift

Honda-Werkspilot Marc Marquez hat sich beim Montagstest in Brünn mit der Tagesbestzeit zurückgemeldet. Im Grand Prix verpasste der Spanier das Podest deutlich, fand beim Test aber Antworten auf die schwache Performance. Zudem stellte er die Bestzeit mit der 2015er-Maschine auf und deutete damit das Potenzial der Neuentwicklung an. Im Vergleich zur diesjährigen RC213V konnte Honda das Kurventempo steigern und damit die wohl einzige Schwachstelle der momentan führenden MotoGP-Maschine beheben.

"Wir machen im Kurvenscheitel Zeit gut", bestätigt Marquez, der von der 2015er-Honda begeistert ist: "Wir sind sehr froh, dass wir diesen Bereich verbessern konnten. Es war offensichtlich, dass das Motorrad im Vergleich zur diesjährigen Maschine diesbezüglich viel besser ist. Doch beim Bremsen war das neue Motorrad beim vergangenen Test schlechter. Wir konnten in diesem Bereich aber einige Verbesserungen erzielen. Es ist nun ähnlich wie bei der 2014er-Maschine."

"Doch durch die bessere Performance im Kurvenscheitel haben wir nun am Kurvenausgang mehr Tempo", lobt der WM-Leader, der sich vorstellen kann, die 2015er-Maschine noch in der laufenden Saison einzusetzen. Durch die eingefrorenen Motoren und die wenigen Erfahrungswerte mit der Neuentwicklung dürfte ein Renneinsatz aber schwierig zu realisieren sein.

"Ich würde das Motorrad gern fahren. Honda würde mir das Motorrad sicher auch bereitstellen, wenn ich Druck mache", grübelt der 21-Järhrige. "Doch wir haben bereits darüber gesprochen. Bisher läuft alles gut. Wir möchten kein Risiko eingehen. Mit der 2015er-Maschine bin ich auf einigen Strecken sicher schneller. Wir haben das Motorrad aber nur auf diesem Kurs getestet."

Teamkollege Dani Pedrosa ist weniger euphorisch. Der Routinier fuhr die drittschnellste Zeit des Tages, würde die 2015er-Honda aber noch nicht als ausgereift bezeichnen. "Das neue Motorrad wurde seit dem letzten Test geupdated. Das Gefühl ist recht gut, ich bin eine gute Rundenzeit gefahren. Aber bis zum nächsten Mal in Valencia brauchen wir ein weiteres Update", ist der WM-Zweite überzeugt.

"Ich bin heute nur drei oder vier Runden damit gefahren. Die waren okay. Aber natürlich brauchen wir noch weitere Änderungen", wiederholt Pedrosa. "Das Motorrad ist noch jung und wir brauchen viele Kilometer, aufgrund des Reglements. Fast jedes Teil des Motorrads muss ja schon vor Saisonbeginn fertig sein, weil es danach schwierig ist, noch etwas zu ändern."

Fotoquelle: Repsol

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