Valentino Rossi verlor beim Test in Brünn mehr als eine Sekunde auf die Bestzeit

MotoGP 2014

— 18.08.2014

Rossi: 2015er-Yamaha braucht noch Feinschliff

Der erste Test mit der 2015er-M1 deckt auf, dass die Neuentwicklung noch nicht ganz ausgereift ist: Am Kurvenausgang ist das 2014er-Modell laut Rossi besser

Yamaha schickte die Werkspiloten beim Montagstest in Brünn erstmals mit der 2015er-Maschine auf die Strecke, um Erfahrungen mit der Neuentwicklung zu sammeln. Zudem durften Valentino Rossi und Jorge Lorenzo den 2015er-Motor im 2014er-Chassis testen, da vom 2015er-Prototyp nur ein Motorrad verfügbar war. Lorenzo testete das neue Motorrad am Vormittag, Rossi hatte am Nachmittag Zeit, sich mit der neuen Maschine vertraut zu machen.

"Der Prototyp des neuen Motors ist ein Fortschritt. Er ist ein bisschen besser", bemerkt Rossi. "Ich habe auch das neue Motorrad probiert. Wir konnten einige Dinge verbessern. Beim Bremsen und am Kurvenausgang ist das Motorrad nicht schlecht, doch beim Beschleunigen haben wir uns meiner Meinung nach verschlechtert. Es gibt Vor- und Nachteile. Wir müssen weiter daran arbeiten. Es war wichtig, dass wir das Motorrad heute probierten."

"Wir haben auch einige kleine Details für die anstehenden Rennen getestet. Doch das waren keine wichtigen Dinge", berichtet der Italiener, der in der Tageswertung auf Platz fünf landete. "Wir müssen die Daten auswerten. Jorge war ziemlich schnell mit dem neuen Motorrad. Er mag es. Er probierte das Motorrad am Morgen, als die Bedingungen ein bisschen besser waren. Wir müssen verstehen, welchen Weg wir einschlagen müssen."

"Beim Bremsen und am Kurveneingang ist das Motorrad besser. Es ist stabiler. Wir müssen die richtige Balance treffen", schildert Rossi, der den neuen Motor begrüßt: "Der Motor ist ziemlich ähnlich. Es scheint, als ob er ein bisschen mehr Leistung hat. Wir müssen sehr vorsichtig sein. Jedes Mal, wenn das Hinterrad durchdreht oder das Vorderrad in der Luft ist, verliert man sehr viel Zeit. Es ist ein kleiner Fortschritt. Ich mag den neuen Motor."

Lorenzo spielt mit dem Gedanken, den 2015er-Rahmen noch in dieser Saison zu verwenden. "Warum nicht? Ich weiß nicht, ob das möglich ist. Ich habe nicht mit Yamaha über diese Möglichkeit gesprochen", erklärt Rossi, der durch seine Fingerverletzung Schmerzmittel nehmen musste. "Ich habe mir am Morgen vom Arzt eine Spritze geben lassen. Das half mir, weil ich nichts spürte. Doch am Nachmittag hatte ich Schmerzen. Wichtig ist, dass wir für die kommende Woche die Wunde schließen können", so der "Doktor".

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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