Cal Crutchlow zweifelt, ob LCR wirklich ein zweites Motorrad einsetzen wird

MotoGP 2014

— 20.08.2014

Crutchlow wünscht sich Rea als Teamkollegen

Wenn Cal Crutchlow die Wahl hätte, würde er Jonathan Rea für die Saison 2015 zu LCR holen - Zweites Motorrad laut Crutchlow noch nicht fix

Cal Crutchlows Weg führt in der kommenden Saison nach nur einem Jahr bei Ducati zu Lucio Cecchinellos Honda-Satellitenteam. Bereits im Sommer 2013 wurde Crutchlow mit dem LCR-Team in Verbindung gebracht. Damals nahm der Brite aber das Werksfahrer-Angebot aus Bologna an und ging ein hohes Risiko ein. In seiner fünften MotoGP-Saison steigt der ehemalige Supersport-Weltmeister auf eine Honda RC213V.

Erstmals muss Crutchlow auf die Daten eines Teamkollegen verzichten. Selbst wenn LCR das Budet für einen zweiten Fahrer aufbringen kann, wird dieser nicht mit einer Factory-Maschine an den Start gehen. Cecchinello liebäugelt mit einer Open-Maschine und sucht dafür noch einen geeigneten Fahrer. Favorit auf den Platz ist Moto3-WM-Leader Jack Miller. Aber auch Jonathan Rea oder Eugene Laverty sind mögliche Kandidaten.

Wenn Crutchlow die Wahl hätte, würde er sich nicht für Miller entscheiden: "Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich Johnny Rea wählen", wird er von 'Crash.net' zitiert. "Ich denke, dass er es besser gemacht hat, als es andere Fahrer in seiner Position gemacht hätten. Ich bezweifle, dass er über die Jahre in der Superbike-WM das beste Paket hatte und denke, dass er ein guter Fahrer ist."

Sportdirektor Oscar Haro erklärte vor wenigen Tagen, dass LCR auf jeden Fall ein zweites Motorrad einsetzen wird. Daran hat Neuzugang Crutchlow seine Zweifel und bringt bereits vor seinem Wechsel zu LCR Unruhe ins Team: "Ich weiß nicht, wer den Platz bekommt. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich überhaupt einen Teamkollegen bekomme. Ich habe wie jeder andere auch einige Gerüchte mitbekommen. Mir wurde gesagt, dass das Team es selbst noch nicht genau weiß", erklärt der offenherzige Brite.

Weder bei Tech 3 noch bei Ducati war Crutchlow auf sich allein gestellt. Daran muss er sich bei LCR noch gewöhnen. "Ich war noch nie in einem Ein-Mann-Team. Schwierig zu sagen, wie wichtig die Daten des Teamkollegen für mich sind", grübelt er. "In den vergangenen drei Jahren erhielten wir die Daten der Yamaha-Werksfahrer. Bei Ducati kann ich auch auf die Aufzeichnungen der anderen Fahrer zurückgreifen. Es ist gut, wenn man die Daten vergleichen kann. In einem Ein-Mann-Team wäre es schwieriger, doch ich könnte trotzdem auf die Daten der Werksfahrer zurückgreifen."

Fotoquelle: FGlaenzel

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