Pol Espargaro verrät, dass er in Zukunft etwas besonnener werden möchte

MotoGP 2014

— 23.08.2014

Pol Espargaro: Bin manchmal zu übermütig

Pol Espargaro hofft in der kommenden Saison auf eine Leistungssteigerung - Aktuell ist der Spanier laut eigener Aussage teilweise noch etwas zu übermotiviert

Pol Espargaro macht in seiner Debütsaison in der MotoGP einen überwiegend guten Job. Der amtierende Moto2-Champion liegt nach elf Rennen in der Weltmeisterschaft mit 85 Punkten an Position sechs und damit vor seinem erfahreneren Teamkollegen Bradley Smith, der erst 65 Zähler sammeln konnte. Trotzdem verrät der Spanier, dass er noch immer etwas Zeit braucht, bevor er auch um Plätze auf dem Podium oder sogar um Siege mitfahren kann.

"Ich muss mich erst daran gewöhnen, vorne mitzufahren. Für mich ist das alles neu", verrät der Tech-3-Pilot und ergänzt: "Ich hatte nur drei oder vier Rennen, in denen ich Valentino oder Marc vor mir sah. Vier Rennen mit diesem Motorrad sind nicht genug. Ich versuche, es besser als sie zu machen, aber sie sind schneller. Das bedeutet nicht, dass ich härter pushen oder versuchen muss, sie zu überholen, denn ich muss an meine Position denken. An dieser Position muss ich fahren und ruhig bleiben."

"Ich habe zu viel Energie und will sie unbedingt einholen", erklärt Espargaro, der beim vergangenen Rennen in Brünn stürzte, und ergänzt: "Ich sehe sie und dann denke ich mir: 'Du kannst schneller sein!' Aber das stimmt nicht. Und wenn ich es trotzdem versuche, dann komme ich von der Ideallinie ab, drehe mich oder mache die Reifen kaputt und verliere zu viel Zeit. Der Schlüssel ist, dass ich ruhig bleiben muss."

Daher erinnert Espargaro daran, dass auch viele andere Piloten sich erst in ihrem zweiten Jahr in der MotoGP deutlich steigern konnten: "Bradley war im vergangenen Jahr auch nicht in allen Rennen wirklich gut, aber dieses Jahr hatte er gute Trainings und Rennen. Iannone ebenfalls, er war vergangenes Jahr nicht schnell." So hat Iannone aktuell bereits 73 Punkte auf dem Konto, in der kompletten vergangenen Saison waren es lediglich 57 gewesen.

Und selbst die Debüt-Saison von Marc Marquez wirkt angesichts seiner zehn Siege in den bisherigen elf Rennen geradezu lächerlich. Zwar holte der Spanier 2013 den Titel, gewann auf dem Weg dorthin allerdings "nur" sechs Rennen. Eine ähnliche Leistungsexplosion erhofft sich auch Espargaro. "Wir brauchen Zeit und Runden und dann werden diese Dinge ganz normal kommen", hofft der 23-Jährige.

Fotoquelle: Tech 3

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