Bradley Smith liegt momentan in der Meisterschaft hinter Pol Espargaro

MotoGP 2014

— 25.08.2014

Smith wünscht sich teaminterne Rivalität

Der Tech-3-Pilot begrüßt die teaminterne Situation und ist überzeugt, dass er und Teamkollege Pol Espargaro von der Rivalität profitieren

Bradley Smith wird im kommenden Jahr seine dritte Saison für Tech-3-Yamaha bestreiten. Der Brite erhielt von Teamchef Herve Poncharal die Chance, sein Können auch in der kommenden Saison zeigen zu können. Durch die vielen Stürze und die durchwachsenen Leistungen musste Smith in der Sommerpause zittern. Doch vor dem Brünn-Wochenende verlängerte Poncharal den Vertrag.

Doch wenn Smith auch nach der Saison 2015 in der MotoGP fahren möchte, dann muss er sich steigern. Bereits über den Winter versuchte der Tech-3-Pilot, seinen Fahrstil an die Yamaha M1 anzupassen. "In diesem Jahr bewege ich mich sanfter auf dem Motorrad. Man muss sehr vorsichtig sein und sanfte Bewegungen machen, anstatt sich zu ruckartig zu bewegen, um das Motorrad nicht zu sehr aus der Ruhe zu bringen. Daran musste ich arbeiten, vor allem bei den Richtungswechseln", erklärt er.

Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich auch das Verhältnis zum Teamkollegen verändert. Cal Crutchlow verließ das Team, Pol Espargaro übernahm die Satelliten-Yamaha des Briten. "Zu Beginn der Saison war es eine Umstellung. Wir haben aber eine gute Beziehung aufgebaut", bemerkt Smith. "Ich denke, dass es besser für mich ist, nicht so kumpelhaft mit meinem Teamkollegen umzugehen, wie das im vergangenen Jahr der Fall war."

"Es war toll, Cal in meiner ersten Saison als Teamkollegen zu haben. Er half mir, mich in der MotoGP einzuleben. Man fühlt sich ziemlich isoliert, wenn man in die MotoGP aufsteigt und auf einmal unter Druck steht. Seine Unterstützung war eine Hilfe", blickt Smith zurück. "Für meine Karriere ist es besser, einen Teamkollegen zu haben, gegen den ich kämpfe und den ich als Gegner ansehe, weil mich das weiterbringt und anspornt. Ich bin begeistert, noch eineinhalb Jahre mit ihm für das Team zu fahren. Ich denke, die Rivalität bringt uns weiter."

Vor dem Heimrennen in Silverstone sind die Erwartungen hoch. "Ich habe das Gefühl, in diesem Jahr für Silverstone gerüstet zu sein. Im vergangenen Jahr war das nicht der Fall. Damals fürchtete ich mich davor, doch dieses Mal bin ich gespannt", berichtet der Yamaha-Pilot, der im vergangenen Jahr Neunter wurde und 36 Sekunden hinter Sieger Jorge Lorenzo ins Ziel kam.

"Im vergangenen Jahr war ich zum jetzigen Zeitpunkt der Saison nicht schnell genug. Es war ein recht frisches Wochenende. Die Reifen arbeiteten nicht richtig. Ich hatte damals keine Erfahrung damit, wie ich sie zum Arbeiten bringen kann. Ich fuhr nervös und angespannt. Ich genoss es nicht, doch dieses Jahr freue ich mich auf die Herausforderung", so Smith.

Fotoquelle: Tech 3

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