Werkspilot Jorge Lorenzo wird zwei weitere Jahre für Yamaha fahren

MotoGP 2014

— 26.08.2014

Lorenzo: Warum er nicht zu Ducati oder Suzuki wechselt

Der zweifache MotoGP-Weltmeister nennt die Gründe, die gegen einen Wechsel zu Ducati oder Suzuki sprechen und sieht in Yamaha die "beste Option"

Jorge Lorenzo fährt seit seinem MotoGP-Debüt in der Saison 2008 für das Yamaha-Werksteam. 2010 und 2012 holte der Spanier auf der M1 die Meisterschaft und gewann bisher 31 MotoGP-Rennen. Im Winter keimte das Gerücht auf, Lorenzo würde 2015 zu Ducati wechseln. Später hieß es, er würde 2015 für Yamaha fahren und ab 2016 zu den Italienern wechseln. Doch dazu kam es nicht. Lorenzo verlängerte im Sommer für zwei weitere Jahre bei Yamaha.

Genährt wurden die Ducati-Gerüchte durch die Verpflichtung von Luigi Dall'Igna. Der ehemalige Aprilia-Mitarbeiter kennt Lorenzo gut. In den Zweitaktklassen feierten Dall'Igna und Lorenzo einige Erfolge. 2006 und 2007 gewann Lorenzo mit Aprilia die Meisterschaft. Dadurch wurde Ducati reizvoller: "Ducati hat vor einem Jahr einen neuen Ingenieur verpflichtet. Ich kenne Gigi Dall'Igna gut aus der Zeit bei Aprilia in der 250er-Klasse. Ich bin überzeugt, dass er sich bei Ducati positiv auswirkt", bemerkt Lorenzo im Gespräch mit 'Motor Cycle News'.

"Ducati benötigt etwas Zeit, um an der Spitze zu sein. Vermutlich möchten sie keinen Spitzenfahrer, bevor sie nicht ein gutes Motorrad haben. Wichtig ist, dass ich immer eng mit Yamaha verbunden war. Wir haben zusammen einiges erreicht. Ich denke, das Beste liegt noch vor uns. Auch wenn meine Saison bisher nicht so gut lief, kann ich mit der Yamaha unter normalen Umständen Rennen gewinnen und um die Meisterschaft kämpfen. Yamaha ist deshalb im Moment die beste Option für mich", begründet der WM-Vierte die Vertragsverlängerung.

Ein Wechsel zu Suzuki war zwischenzeitlich ebenfalls ein Thema. Manager Albert Valera verhandelte mit Suzuki. Doch die schlechten Testzeiten schreckten Lorenzo ab. "Suzuki war bereits vor einer Weile vom Tisch. Es wird nicht einfach für sie, zurückzukommen und mit Honda und Yamaha zu kämpfen", prognostiziert der zweimalige MotoGP-Champion.

Fotoquelle: FGlaenzel

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