Honda-Werkspilot Marc Marquez auf der Millennium Bridge in London

MotoGP 2014

— 28.08.2014

Marquez bringt Millennium Bridge in London zum Stillstand

Der WM-Leader darf als erster Mensch die Millenium Bridge in London mit einem Motorrad überqueren und unterhält die Londoner mit einigen Burn-Outs

Honda-Werkspilot Marc Marquez reiste etwas eher nach Großbritannien, um am Mittwoch in London an einer Promotion-Veranstaltung teilzunehmen. Der Spanier stand im Mittelpunkt des Interesses, denn er sollte am Mittwochnachmittag als erster Mensch mit einem Motorrad über die Millenium Bridge fahren und damit Geschichte schreiben. Dafür wurde die beliebte Fußgängerbrücke, die die beiden Sehenswürdigkeiten Tate Modern und St Pauls Cathedral verbindet, für die Londoner gesperrt.

Marquez wurde mit einem der schwarzen Londoner-Taxis zum Ort des Geschehens gebracht und stieg vor der Tate Modern in Lederkombi gekleidet aus dem Auto. Auf der Brücke warteten seine Mechaniker mit der Honda RC213V, die bereit war. Der Motor wurde gestartet und Marquez fuhr mit Regenreifen über die Metallbrücke. Der 21-Jährige hatte Glück, dass die Sonne auf seiner Seite war. Auf nassem Metall wäre es sicher schwieriger gewesen, die über 250 PS starke MotoGP-Maschine zu bändigen.

"Es war richtig schön die erste Person zu sein, die die Millennium Bridge auf einem Motorrad überquert", bemerkt Marquez nach der Promo-Veranstaltung, die für den Grand Prix in Silverstone Werbung machen sollte. "Dieses Event war für die MotoGP und den Großbritannien-Grand-Prix sehr wichtig und wir hatten viel Glück mit dem Wetter - normalerweise erwarte ich in England Regen."

"Hier im Zentrum Londons hat die Sonne geschienen und ich bin über die Themse gefahren und habe dabei Geschichte geschrieben. Das ist ein Tag, der in Erinnerung bleiben wird", berichtet der Honda-Werkspilot. "Das rutschige Metall der Brücke hat es zwar nicht einfach gemacht, aber ich bin so schnell gefahren, wie ich konnte."

Nachdem Marquez die Themse überquerte, ließ er den V4-Motor seiner Honda aufheulen und begeisterte die Zuschauer mit einigen Burn-Outs. Danach gab es für Marquez ganz klassisch Fish & Chips in Zeitungspapier. In einem Pub an der Themse nahm der Spanier später mit seinen Kollegen Bradley Smith, Michael Laverty, Leon Camier, Sam Lowes, Danny Kent und John McPhee an einer Pressekonferenz teil.

Fotoquelle: Repsol

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