Marc Marquez denkt nicht über einen Wechsel in die Formel 1 nach

MotoGP 2014

— 28.08.2014

Marquez: "Meine Welt ist die MotoGP"

Marc Marquez berichtet über einen brenzligen Moment beim Test in Brünn und dementiert Gerüchte über einen vermeintlichen Wechsel in die Formel 1

Beim Test der MotoGP nach dem Rennen in Brünn ist Marc Marquez nur mit Glück einen schweren Unfall entgangen. Das wurde heute bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone bekannt, wo der Spanier über den brenzligen Moment berichtet. "Da hatte ich wirklich Glück!", meint der Weltmeister. "Mein Vorderrad ist langsam weggerutscht. Ich konnte das Motorrad mit dem Ellenbogen abfangen, bin aber lange gerutscht."

"Ich dachte während des Rutschers darüber nach, wie ich ihn beenden kann", so Marquez, der dann zu einer "Alles oder Nichts"-Maßnahme griff. "Als ich auf dem Boden lag, habe ich das Gas voll aufgedreht, und als ich die Augen wieder aufgemacht habe, saß ich auf dem Motorrad. Ich möchte das aber nicht noch einmal machen."

Dieser Beinahe-Crash war fast schon ein symptomatisches Ende eines Rennwochenendes in Brünn, bei dem seine Serie nach zehn Siegen in Folge riss. Diesen Umstand nimmt Marquez auch mit gut zwei Wochen Abstand noch sehr gelassen. "Für mich hat sich nichts geändert, wir konnten lediglich das vergangene Rennen nicht gewinnen", so Marquez. "Das war möglicherweise mein schlechteste Rennen in der MotoGP, aber am Montag haben wir das Problem gefunden, daher ist nun alles gut."

Mit Silverstone steht nun nicht gerade eine Paradestrecke des Spaniers auf dem Programm. Bisher konnte Marquez dort lediglich ein Rennen in der 125ccm-Klasse gewinnen. An das Duell mit Pol Espargaro im Jahr 2010 erinnert sich der 21-Jähriger gerne zurück. "In der 125er-Klasse bin ich hier eines meiner besten Rennen gefahren, bei dem ich großartig mit Espargaro gekämpft habe. In der Moto2 hat es im ersten Jahr geregnet, im zweiten Jahr war es nicht allzu schlecht."

Sein MotoGP-Debüt auf der Strecke in England wurde 2013 von einem schweren Sturz im Warmup überschattet. "Im vergangenen Jahr habe ich mir am Sonntagmorgen im Warmup die Schulter ausgekugelt, das war das Schlimmste", blickt Marquez zurück. "Im Rennen konnte ich mit Jorge (Lorenzo; Anm. d. Red.) kämpfen, das war bis zum Schluss ein tolles Duell. Damals hat er gewonnen, daher möchte ich an diesem Wochenende um die Spitzenpositionen kämpfen."

Schließlich nahm Marquez noch zu Meldungen britischer Medien Stellung, die verkündet hatten, der Spanier wolle über lang oder kurz in die Formel 1 wechseln. "Ich weiß nicht warum, aber da haben sie etwas durcheinander gebracht", klärt Marquez die Verwirrung auf, die nach einer falsch interpretierten Aussage eines Interviews vom Mittwoch entstand.

"Sie haben mich gefragt, ob ich einmal ein Formel-1-Auto testen möchte. Ich habe gesagt: 'Warum nicht, eines Tages?' Das wäre eine tolle Erfahrung, liegt aber in der Zukunft. Ich weiß nicht, warum sie daraus verstanden haben, dass ich in die Formel 1 wechseln will", wundert sich Marquez und stellt klar: "Meine Welt ist die MotoGP."

Fotoquelle: IndyCar

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