Marc Marquez hat im ersten Training gleich einmal ein Ausrufezeichen gesetzt

MotoGP 2014

— 29.08.2014

Freies Training: Marquez wieder in seiner eigenen Welt

Marc Marquez will nach seinem vierten Platz in Brünn wieder zurückschlagen und setzt im ersten Training in Silverstone eine deutliche Bestzeit - Stefan Bradl Sechster

Marc Marquez will in Silverstone ganz offensichtlich beweisen, dass sein vierter Platz in Brünn nur ein Ausrutscher war. Der amtierende Weltmeister, der in Tschechien erst zum dritten Mal in seiner MotoGP-Karriere überhaupt das Podium verpasst hatte, brannte im ersten Freien Training eine Zeit von 2:03.208 Minuten in den Asphalt und war damit mehr als sechs Zehntelsekunden schneller als der Rest der MotoGP-Welt.

Marquez setzte sich bereits früh an die Spitze und schraubte seine Zeit bis zum Ende der Sitzung Stück für Stück immer weiter herunter. Hinter dem überlegenen Spanier belegten Andrea Iannone (Pramac-Ducati) und Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso die Plätze zwei und drei, hatten dabei allerdings satte 0,661 beziehungsweise 0,844 Sekunden Rückstand. Damit war Iannone der einzige Pilot neben Marquez, der die Grenze von 2:04 Minuten unterbieten konnte.

Zwischenzeitlich fielen in Silverstone vereinzelte Regentropfen, die allerdings kaum eine Auswirkung auf das Training hatten und die Fahrer lediglich für eine kurze Zeit an die Boxen zwang, bevor die Zeitenjagd auf Slicks ganz normal fortgesetzt werden konnte. Rang vier ging anschließend etwas überraschend an Alvaro Bautista (Gresini-Honda), der in den vergangenen Rennen noch völlig außer Form gewesen war.

Deutliches Steigerungspotenzial haben an diesem Wochenende dafür noch Dani Pedrosa und die beiden Yamaha-Werkspiloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo. Pedrosa war mehr als eine Sekunde langsamer als sein Honda-Teamkollege Marquez und landete lediglich auf Rang zehn. Lorenzo und Rossi schlossen das Training auf den Rängen sieben und acht ab und waren dabei ebenfalls mehr als eine Sekunde langsamer als der Spanier.

Bradl schneller als die Briten

Aleix Espargaro stellte seine Forward-Yamaha mit einem Rückstand von 1,004 Sekunden auf Rang fünf und war damit zwei Hundertstel schneller als der sechstplatzierte Stefan Bradl (LCR-Honda), der im nächsten Jahr für das Forward-Team an den Start gehen wird. Dort laufen die Vorbereitungen auf 2015 bereits auf Hochtouren. So testete Alex de Angelis am Vormittag ausschließlich den eigenen Forward-Rahmen, da Yamaha dem Team ab der kommenden Saison keinen Rahmen mehr zur Verfügung stellen wird. Er wurde am Ende 17.

Für die britischen Fans verlief das Training etwas enttäuschend, denn kein einziger heimischer Pilot schaffte es unter die ersten Zehn. Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) war als Elfter der schnellste Pilot von der Insel, Cal Crutchlow (Ducati) und Scott Redding (Gresini-Honda) belegten die Plätze 13 und 14. Rookie Leon Camier schaffte es auf der Aspar-Honda auf Rang 19, hatte allerdings mehr als 4,5 Sekunden Rückstand auf Marquez' Bestzeit.

Noch schlechter lief es für Michael Laverty (Paul Bird). Auf seiner Aprilia stieg nach einigen Runden Qualm auf, sodass der Brite sein Motorrad vorzeitig abstellen musste. Er wurde am Ende 23. und damit Letzter. Eine gute Leistung zeigte dafür Yonny Hernandez, der es auf seiner Pramac-Ducati als Neunter in die Top 10 schaffte und damit unter anderem schneller war als Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha), der nur Zwölfter wurde.

Fotoquelle: Repsol

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