Valentino Rossi hatte am Freitag beinahe zwei Sekunden Rückstand

MotoGP 2014

— 29.08.2014

Yamaha: Lorenzo und Rossi bangen um direkten Q2-Einzug

Die beiden Yamaha-Werkspiloten verpassen am Freitag in Silverstone den Einzug in die Top 10 und sind am Samstagvormittag auf gutes Wetter angewiesen

Lange Gesichter bei Yamaha: Bei niedrigen Temperaturen verpassen die beiden Werkspiloten am Freitag in Silverstone die Top 10 und müssen somit auf gute Bedingungen im dritten Freien Training hoffen, um sich direkt für das Q2 zu qualifizieren. Jorge Lorenzo lag als Elfter 1,374 Sekunden zurück, Teamkollege Valentino Rossi enttäuschte auf Position 13 und hatte einen Rückstand von 1,826 Sekunden.

"Wir erwarteten, schneller und konkurrenzfähiger zu sein, doch wir haben zu kämpfen", bedauert Rossi, der am Freitag der langsamste der vier M1-Piloten war. "Im ersten Training lief es nicht besonders gut, doch es war auch nicht so schlecht. Ich war nicht so weit hinter den anderen Fahrern, mochte das Gefühl für die Front aber nicht. Am Nachmittag probierten wir, an der Gewichtsverteilung zu arbeiten, um in den Kurven Vorteile zu erhalten, doch dabei bewegten wir uns in die falsche Richtung."

"Ich hatte am Kurveneingang kein gutes Gefühl für das Motorrad. Mir fehlte das Vertrauen zur Front", erklärt Rossi. "Zudem hatte ich Vibrationen und mir fehlte die Haftung. Ich verlor in den Kurven am Eingang sehr viel Geschwindigkeit und war sehr langsam. Wir werden einen anderen Weg verfolgen und die Daten auswerten. Wir werden etwas komplett anderes probieren, um zu verstehen, ob wir damit schneller sind."

Lorenzo schimpft über die Reifen

Teamkollege Lorenzo fand schnell einen Schuldigen für die schwache Performance: Reifenlieferant Bridgestone. "Wir haben lediglich ein Problem: Es scheint, als ob Bridgestone die Reifen mitgebracht hat, die bei den ersten Rennen zum Einsatz kamen. Wir haben die gleichen Probleme wie damals", ärgert sich der WM-Vierte, der bisher nicht an seine Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen konnte, als er das Rennen in Silverstone gewann.

"Uns fehlt die Haftung, um das Motorrad abzubremsen, uns fehlt in den Kurven die Haftung und am Ausgang dreht das Hinterrad stark durch. Diese Negativpunkte kreieren auch an der Front Probleme", schimpft der Spanier, der am Samstagvormittag um die direkte Qualifikation für den zweiten Qualifying-Durchgang kämpfen muss."

"Durch die fehlende Haftung am Hinterrad hatten wir im Kurvenscheitel keine ideale Balance. Deswegen konnten wir nicht so schräg fahren und waren dadurch langsamer", berichtet Lorenzo, der nicht davon ausgeht, der einzige Yamaha-Pilot zu sein, der durch die harten Reifen Schwierigkeiten bekommt: "Es ist bei allen Yamaha-Piloten gleich. Wir haben ähnliche Probleme."

"Es scheint, als ob es mit diesem Reifen schwierig für uns ist. Natürlich werden wir alles uns mögliche probieren, um das Problem zu lösen. Wir müssen die Situation besser in den Griff bekommen. Wir werden über das komplette Wochenende die gleichen Reifen haben. Deshalb müssen wir uns anpassen. Es scheint, als ob es für die Yamaha-Piloten ein hartes Wochenende wird", so der Yamaha-Werkspilot.

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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