MotoGP in Silverstone: Freitag

MotoGP 2014

— 30.08.2014

Marquez sorgt sich um die Reifentemperaturen

Zehnte Pole-Position der Saison: Marc Marquez startet auch in Silverstone von Startplatz eins, geht aber nicht komplett sorgenfrei ins Rennen

Honda-Werkspilot Marc Marquez sicherte sich auch beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone die Pole-Position. Der Spanier kam im Q2 auf eine Zeit von 2:00.829 Minuten und war damit deutlich schneller als die Konkurrenz. Ein Sturz im dritten Freien Training brachte Marquez nicht aus der Ruhe. Für das zwölfte Rennen der Saison ist der 21-Jährige erneut der große Favorit.

"An diesem Wochenende hat alles funktioniert, ich fühle mich sehr gut auf dem Motorrad und auf der Strecke. Es gibt viel Bodenwellen, aber mir gefällt das", bemerkt Marquez. "Silverstone ist ein toller Kurs. Man kann durch die Größe der Strecke die Leistung des Motorrads richtig nutzen. Es ist wahr, dass der Kurs welliger ist als im Vorjahr. Der Kurs ist einer der welligsten Kurse im ganzen Kalender. Das ist aber für alle gleich. Wir müssen uns konzentrieren und das optimale Setup finden, damit wir diese Bodenwellen bestmöglich bewältigen können."

"Heute Vormittag hatte ich einen kleinen Unfall, als ich in der langsamen Kurve etwas mehr pushen wollte. Man ist an dieser Stelle ziemlich langsam. Ich erkannte, dass ich zu schnell war und wollte etwas bremsen, doch dabei verlor ich die Front", berichtet der WM-Leader. "Ich weiß, dass ich morgen in dieser Kurve nicht schneller fahren kann. Wenn ich morgen versuche, dort schneller zu fahren, werde ich erneut stürzen."

"Im Qualifying fühlte ich mich gut. Ich pushte eine Runde und sah, dass die Zeit bereits sehr gut war. Also habe ich nicht noch mehr gepusht. Morgen sollte es ein guter und sonniger Tag werden und ich will um den Sieg kämpfen", erklärt der Honda-Pilot, der sich im Q2 Runde für Runde steigerte: "Es war nicht einfach, den Vorderreifen im Qualifying auf Temperatur zu bekommen. Beim ersten Versuch machte ich mir in der ersten Runde Sorgen."

"Es ist wichtig, dass wir morgen einen guten Rhythmus finden. Ich hatte übers komplette Wochenende ein gutes Gefühl für das Motorrad. Wir konnten uns über die Bodenwellen verbessern. Ich fühle mich sicherer", so Marquez. Doch die Startphase bereitet dem amtierenden Weltmeister einige Sorgen. Marquez' Starts waren die bisher größte Schwäche in der laufenden Saison. Zudem ist sich der Spanier bewusst, dass es nicht einfach sein wird, die Reifen auf Temperatur zu bringen.

"Natürlich muss ich meine Starts verbessern. Daran arbeiten wir. Aber der Rhythmus für morgen ist gut und das ist das Wichtigste. Es scheint, als ob ich schneller bin als die anderen Fahrer. Im Rennen kann man sich aber nie sicher sein. Ich versuche, einen guten Start zu erwischen. Das Aufwärmen der Reifen wird sehr wichtig sein. Wenn ich eine Lücke herausfahren kann, dann werde ich das versuchen. Andernfalls werde ich bis zum Ende kämpfen", kündigt der WM-Führende an.

Hinter dem Wetter steht noch ein Fragezeichen. Laut Wetterbericht soll es in Silverstone trocken bleiben. Unklar ist aber, ob die Temperaturen ansteigen oder es etwas frischer wird. Darüber zerbricht sich der Honda-Werkspilot aber nicht den Kopf: "Gestern war es wärmer. Ich fühlte mich an beiden Tagen gut. Ich bin für alle Bedingungen gerüstet", bemerkt Marquez.

Fotoquelle: Repsol

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