MotoGP in Silverstone: Freitag

MotoGP 2014

— 30.08.2014

Lorenzo: Nur im Qualifying konkurrenzfähig?

Die Wahl des Vorderreifens entscheidet in Silverstone über Jorge Lorenzos Konkurrenzfähigkeit: Setzt er im Rennen auf den weichen Vorderreifen?

Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo überraschte in Silverstone im Qualifying mit der drittschnellsten Zeit und sicherte sich einen Startplatz in der ersten Reihe. In den Freien Trainings haderte der Spanier und tat sich schwer, schnelle Zeiten zu fahren. Ob Lorenzo vorne mitmischt oder nicht, hängt von der Reifenwahl ab. Mit dem weichen Vorderreifen lösen sich die Probleme des Vorjahressiegers. Doch fraglich ist, ob Lorenzo diesen Reifen auch im Rennen einsetzen kann.

"Wir haben das Motorrad etwas verbessert. Gestern habe ich schon gesagt, dass es sehr schwierig ist, alle unsere Probleme zu lösen, aber Stück für Stück haben wir uns verbessert und mit dem weichen Vorderreifen konnten wir eine sehr gute Rundenzeit setzen", berichtet Lorenzo, der im Q2 0,346 Sekunden auf die Bestzeit verlor. "Ich bin sehr zufrieden und glücklich mit der Runde, denn ich pushte am Limit"

"Die Runde war sehr gut, aber trotzdem wird es im Rennen unmöglich sein, den weicheren Vorderreifen zu verwenden. Also müssen wir das Motorrad im Warmup für das Rennen noch mehr verbessern", betont der Spanier. Absolut unmöglich ist die Verwendung des weichen Vorderreifens aber nicht. Sollten sich die Bedingungen noch ein bisschen verbessern, wäre der 32er-Vorderreifen durchaus eine überlegendwerte Variante.

"Morgen sollte es ein bisschen wärmer sein. Wenn das der Fall ist, könnten wir vielleicht den weichen Vorderreifen verwenden. Wir werden im Warmup etwas probieren, um die Probleme mit den Bodenwellen zu lösen. Vielleicht werden wir noch ein bisschen schneller. Ich bin optimistisch", schildert der Yamaha-Werkspilot, der im Vergleich zum Freitag einen großen Schritt machen konnte.

"Im Vergleich zum Freitag konnten wir die Traktion und das Fahrverhalten auf den Bodenwellen verbessern. Leider haben wir mit dem mittleren Vorderreifen noch einige Probleme auf den Bodenwellen", bemerkt er. "Mit dem weichen Vorderreifen ist das deutlich besser. Doch im Vergleich zu Freitag ist es deutlich besser. Das ist gut."

"Gestern erklärte ich, dass der Hinterreifen von Bridgestone hier nicht ideal für die Yamaha ist. Mit dem normalen Hinterreifen hätte ich bei der Rundenzeit sicher noch ein paar Zehntelsekunden finden können", grübelt Lorenzo. "Wenn wir diese härteren Reifen verwenden müssen, dann sind wir mit dem gewohnten Setup etwa eine Sekunde langsamer. Man muss das Setup anpassen, um mehr Haftung zu generieren."

"Ich denke, unser Motorrad ist besser als die Vorjahresmaschine. Die Reifen sind aber nicht identisch. Das ist das Problem. Mit diesem Reifen sind wir sieben Zehntelsekunden bis eine Sekunde langsamer. Mich trifft es besonders hart, weil ich höhere Kurvengeschwindigkeiten fahre. Wenn man das Setup anpasst, kann man einige Probleme lösen, aber nicht alle", erklärt Lorenzo, der auf den ersten Saisonsieg hofft: "Wenn wir einen guten Start erwischen, können wir uns sicher in der Spitzengruppe behaupten."

Fotoquelle: Yamaha Motor Racing Srl

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