MotoGP in Silverstone: Freitag

MotoGP 2014

— 30.08.2014

Gresini: Redding wieder schneller als Bautista

Scott Redding qualifizierte sich für das Rennen in Silverstone auf dem elften Startplatz, Teamkollege Alvaro Bautista landete auf der Werks-Honda dahinter

Für Alvaro Bautista wird es langsam zur Gewohnheit, hinter seinem Teamkollegen Scott Redding zu landen. Der Brite war im Qualifying in Silverstone als Elfter auf seiner Open-Honda erneut schneller als der Spanier auf der RC213V, der wieder einmal mit Gripproblemen am Hinterrad zu kämpfen hatte. Redding hofft nun, am Sonntag auf seiner starken Leistung aufbauen zu können.

"Ich hatte nur noch einen weichen Reifen in Q2, also wusste ich, dass ich nur eine schnelle Runde haben würde", berichtet Redding und ergänzt: "Ich ging mit den anderen Piloten raus und obwohl ich unter einer Menge Druck stand, hat alles perfekt funktioniert. Ich nutzte den Windschatten aus und konnte so 0,5 Sekunden schneller fahren als in Q1. Es war ein großer Schritt und ich bin froh, dass er mir hier bei meinem Heim-Grand-Prix gelungen ist."

"Morgen wird es schwierig werden. Eine oder zwei schnelle Runden mit dem weichen Reifen sind eine Sache, aber über eine Renndistanz schnell zu sein, ist etwas anderes. Ich werde zu Beginn des Rennens hart kämpfen und versuchen, so lange wie möglich nah an den Werksmotorrädern dran zu bleiben. Die Unterstützung der britischen Fans motiviert mich noch mehr und ich hoffe, dass ich ihnen morgen im Rennen eine gute Show bieten kann."

Bautista erklärt gegenüber 'motogp.com' derweil: "Das Problem ist noch immer das gleiche. Wenn die Strecke besser wird, dann verbessern sich die anderen mehr als wir. Das ist bei allen Rennen so." Der Spanier erklärt im Hinblick auf seine Schwierigkeiten: "Die weichere Mischung würde bei Gripproblemen helfen, aber die können wir eben nicht verwenden und müssen mit dem arbeiten, was wir haben. Natürlich ist es frustrierend, wenn man sich beim Fahren nicht sicher fühlt und eine Sekunde langsamer ist."

Sein Ausblick auf das Rennen fällt daher alles andere als optimistisch aus: "Ich kann konstante Runden fahren, aber nicht so schnell, wie ich das gerne möchte. Morgen müssen wir so gut wie möglich starten. Ich muss meinen Rhythmus finden, das ist das einzige, was wir tun können."

Fotoquelle: Honda Pro Images

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