Marc Marquez dominiert die Saison und fährt seinem zweiten Titel entgegen

MotoGP 2014

— 04.09.2014

HRC: Positive Einstellung für Marquez' Erfolg verantwortlich

HRC-Manager Livio Suppo analysiert, warum Marc Marquez so erfolgreich ist und macht die Psyche des Spaniers für die Leistungen verantwortlich

Weltmeister Marc Marquez erlebt eine sensationelle Saison. Bei zwölf Rennen konnte sich der 21-Jährige elf Siege holen. Lediglich ein fehlerhafter Reifen hinderte Marquez beim Rennen in Brünn am Sieg. In der Fahrerwertung hat der Spanier momentan 89 Punkte Vorsprung auf Teamkollege Dani Pedrosa. Es ist nicht abzusehen, wer Marquez in den kommenden Jahren gefährden soll. Momentan ist er der Konkurrenz einen Schritt voraus.

HRC-Teammanager Livio Suppo nimmt Marquez' Dominanz mit Genugtuung hin. Der Italiener versucht zu erklären, warum sein Schützling so stark ist: "Für solch eine Dominanz gibt es meistens nicht nur einen Grund. Sein Talent ist ein wichtiger Faktor. Er ist sehr talentiert. Zudem bin ich der Meinung, dass sein Charakter eine entscheidende Rolle spielt. Marc hat immer eine sehr positive Einstellung", erklärt Suppo im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

"Ein Beispiel: Im Winter verletzte er sich. Dadurch verpasste er viele Tests. Dennoch kam er sehr gut aufgelegt zum Saisonauftakt. Das ist sehr wichtig auf diesem Level. Je mehr er gewinnt, desto positiver wird er. Dadurch wird es noch einfacher für ihn und schwieriger für seine Gegner", schildert der HRC-Manager. "Für seine Gegner ist es nicht einfach, zu beobachten, wie freudig er ist, wenn er die Rennen gewinnt und wie leicht es ihm fällt."

"Doch einige Siege waren nicht so einfach, wie es nach außen wirkte", bemerkt Suppo und erinnert sich an Marquez' Heimrennen in Katalonien: "Barcelona ist ein passendes Beispiel. Er wollte unbedingt gewinnen. Es ist jedes Mal schwierig, weil das Niveau so hoch ist. Seine Leistungen gleichen einem Rätsel. Etwas Ähnliches gab es in den vergangenen Jahren nicht. Wir sollten das sehr hoch würdigen, was er für uns macht."

"Er hat Spaß und genießt seine Arbeit. Er sieht es nicht als Arbeit an. Stattdessen ist es seine Leidenschaft", analysiert Suppo und erkennt Parallelen zu Publikumsliebling Valentino Rossi: "Valentino ist genauso. Er verfolgte auch immer diese Herangehensweise. Er ist 35 Jahre alt und beinahe 20 Jahre dabei. Trotzdem kann er noch immer Rennen gewinnen und liefert gute Leistungen ab. Es ist sehr wichtig, diese positive Einstellung zu haben."

Fotoquelle: Honda ProImages

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