Eugene Laverty möchte die Superbike-WM nach vier Jahren verlassen

MotoGP 2014

— 05.09.2014

Eugene Laverty: "Richtiger Zeitpunkt für MotoGP-Aufstieg"

Der Superbike-WM-Pilot analysiert seine Chancen in der MotoGP und liebäugelt mit der Honda RCV1000R, kann sich aber auch einen Wechsel zu Ducati vorstellen

Die Vergabe der restlichen Plätze für die Saison 2015 ist durch die Turbulenzen bei Gresini ins Stocken geraten. Scott Redding ist momentan das Zünglein an der Waage. Es ist offen, ob der Brite bei Gresini bleibt oder ihm Marc VDS ein eigenes Team aufbaut. Euegene Laverty ist einer der Piloten, die gern in die MotoGP aufsteigen, aber momentan in der Warteschleife hängen, bis Reddings Zukunft klar ist.

Ein Wechsel in die MotoGP hat für Laverty Priorität. Ursprünglich erhoffte sich der Nordire, bei Suzuki eine Chance zu erhalten, da er sich auf das Superbike-Projekt der Japaner einließ und zu Saisonbeginn überraschend stark war. Doch Suzuki entschied sich nach dem Test, die beiden Plätze an andere Fahrer zu vergeben. Aleix Espargaro und Maverick Vinales werden beim Suzuki-Comeback das Werksteam bilden.

Laverty hat momentan Chancen bei Pramac, Aspar und Forward. "Ich denke, dass es der richtige Zeitpunkt ist, um in die MotoGP aufzusteigen. Ich lernte die Bridgestone-Reifen beim Test mit Suzuki kennen und weiß, dass sie zu meinem Stil passen", bemerkt der Crescent-Pilot im Gespräch mit 'Crash.net'. "Es gibt einige Optionen. Die drei besten Optionen sind die Pramac-Ducati, die Aspar-Honda und die Forward-Yamaha. Es hängt von Scott Redding ab. Momentan bewegt sich viel und Deadlines werden verschoben."

Besonders die RCV1000R, die für die Saison 2015 den Motor der RC213V erhalten soll, reizt Laverty: "Die Honda würde vermutlich am besten zu meinem Fahrstil passen, doch ich hatte nie für möglich gehalten, dass eine verfügbar ist. Es ist eine Open-Maschine, kein Factory-Bike, doch es scheint, als ob das Motorrad in der kommenden Saison verdammt nah dran sein wird. Ich glaube, dass ich damit schnell auf Tempo kommen würde."

Aber auch bei Ducati hat der Nordire einen Fuß in der Tür. Durch seine Zeit bei Aprilia kennt er Ducati-Corse-Chef Luigi Dall'Igna sehr gut. "Bei Ducati habe ich einen guten Draht zu Gigi und den anderen Jungs. Sie wissen, was ich kann und wie ich die Aprilia in der Superbike-WM entwickelt habe", bestätigt Laverty, der aber auch Chancen hat, bei Forward Teamkollege von Stefan Bradl zu werden.

Fotoquelle: www.suzuki-racing.com

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