Valentino Rossi rechnet in Aragon mit einem härteren Rennen als in Misano

MotoGP 2014

— 25.09.2014

Rossi: "Nicht die beste Strecke für Yamaha"

Valentino Rossi ist auch knapp zwei Wochen nach seinem Triumph in Misano bester Dinge - Allerdings erwartet der Superstar ein schwieriges Wochenende in Aragon

Vor knapp zwei Wochen war Valentino Rossi der gefeierte Star nach seinem Sieg in Misano. Damit hat der weltberühmte Italiener einen weiteren Rekord aufgestellt. Zwischen seinem ersten Triumph im Jahr 1996 in der 125er-Klasse und dem Sieg in Misano lagen 18 Jahre und 27 Tage. Damit ist er in der Geschichte der Motorrad-WM der Fahrer mit der längsten Zeitspanne zwischen seinem ersten und letztem Sieg. In dieser Statistik überholte Rossi seinen Landsmann Loris Capirossi. Mit dem Triumph in Misano ist der 35-Jährige der zehntälteste Grand-Prix-Sieger.

Ob Rossi in dieser Statistik in Zukunft Platz eins belegen wird, darf angezeifelt werden, denn der älteste Grand-Prix-Sieger ist Fergus Anderson, der bei seinem Erfolg in Montjuich 1953 44 Jahre und 237 Tage alt war. Rossi müsste also noch neun Jahre weiterfahren. Der Sieg in Misano hat gezeigt, dass er noch weiterhin viel Spaß an der MotoGP hat. "Es war nach dem Sieg in Misano eine großartige Woche", lacht Rossi am Donnerstag in Aragon. "Ich habe es sehr genossen und Spaß mit meinen Freunden gehabt, denn ich habe lange auf einen Sieg warten müssen."

"Es war ein wichtiger Sieg, denn im Laufe des Wochenendes fanden wir wichtige Fortschritte, um meine Pace und die Abstimmung zu verbessern. Sicherlich hat auch die Misano-Strecke geholfen, denn dort ist die M1 immer gut. Jetzt müssen wir unser Level in Aragon abwarten. Es wird sicher schwieriger, aber wir sind bereit, um unser Bestes zu geben." Allerdings spricht die Statistik in Alcaniz gegen Yamaha.

Seit 2010 gastiert die MotoGP auf der neuen Anlage. Nachdem Casey Stoner mit Ducati gewinnen konnte, waren seither nur Honda-Fahrer erfolgreich. Rossi schaffte es in Aragon überhaupt erst einmal als Dritter auf das Podest, nämlich im Vorjahr. "Es ist nicht die beste Strecke für Yamaha, weil in der Vergangenheit Honda in der zweiten Rennhälfte stärker war", weiß der siebenfache MotoGP-Weltmeister. "Jorge war hier aber immer schnell. Er hat hier zwar noch nicht gewonnen, aber er war schon oft Zweiter. Uns fehlt aber nicht viel. Wir verbessern auch das Motorrad ständig."

Vor einigen Monaten testete Yamaha allerdings im MotorLand Aragon. Ein Vorteil? "Es war eine kleine Hilfe. Wir testeten nach Barcelona für einen Tag hier. Auf der einen Seite ist es gut, weil wir Daten und Referenzen haben", so Rossi. "Zu Beginn ist das morgen eine kleine Hilfe. Auf der anderen Seite hat sich das Motorrad seither stark verändert, vor allem bei der Abstimmung und der Gewichtsverteilung."

Außerdem steht an diesem Wochenende ein besonderes Jubiläum ins Haus: Es wird der 800. Grand Prix der Königsklasse sein. "Es ist ein wichtiges Wochenende für die MotoGP, denn es ist der 800. Grand Prix. Ich bin damals 1949 im ersten Rennen gefahren", lacht Rossi. "Ich kann mich erinnern, dass es damals anders als heute war. Es ist großartig und eine tolle Geschichte. Wir hoffen alle, dass es weitere 800 Rennen geben wird."

Fotoquelle: FGlaenzel

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