MotoGP in Aragon: Pre-Events

MotoGP 2014

— 27.09.2014

Smith räumt ein: "Sturz war mein Fehler"

Bradley Smith wird nach seinem Sturz im Qualifying am Sonntag nur von Rang elf ins Rennen in Aragon gehen - Die Schuld für seinen Unfall nimmt er auf seine Kappe

Bradley Smith versenkte seine Tech-3-Yamaha im Qualifying in Aragon wieder einmal im Kiesbett. Der Brite, der dadurch am Sonntag nur von Rang elf ins Rennen gehen wird, gibt zu, dass er selbst an seinem Unfall schuld ist. Ablegesehen davon bewertet er sein bisheriges Wochenende allerdings positiv und hofft nun auf ein besseres Rennergebnis.

"Abgesehen vom Unfall war es ein guter Tag", berichtet Smith und ergänzt: "Wir haben nur für das Rennen gearbeitet und sind auf alten Reifen gute Zeiten gefahren. Es sieht so aus, dass sich die Dinge in die richtige Richtung bewegen. Hier ist es ganz wichtig, dass man die Reifen schont und nicht überhitzt."

"Der Unfall war meine Fehler. Ich ging raus und war in der ersten Hälfte der Runde schnell. Ich hatte aber bereits in der Box gesehen, dass Vale, Bradl und Pol hinter mir rausgegangen waren. Also wollte ich einen Windschatten erwischen. In der Rechtskurve vor Kurve zwölf wurde ich etwas langsamer und das war genug, um die Temperatur der Reifen sinken zu lassen."

"Danach kamen eigentlich nur noch Linkskurven und als ich in Rechtskurve zwei einbog hatte ich einen Highsider. Es ist mein Fehler, aber immerhin wissen wir, warum wir gestürzt sind", sagt der Brite mit leichtem Galgenhumor. Durch seinen Sturz konnte Smith keinen Profit aus der Schwäche des Yamaha-Werksteams schlagen. Teamkollege Pol Espargaro machte es besser und wird am Sonntag als Vierter starten.

"Es ist schön für uns, denn in Misano hatten wir Probleme. Hier sind wir stark und das Werksteam hat Probleme. Diese Information wird uns hoffentlich dabei helfen, in Zukunft ein besseres Motorrad zu haben", hofft Smith und ergänzt: "Eigentlich weiß nur das Werksteam, wo der Unterschied liegt: Was sie haben und was wir haben, Gewichtsverteilung und so etwas."

Trotzdem ist er sich "ziemlich sicher, dass das Werksteam im Rennen wieder vor uns sein wird. Sonntags scheinen sie immer eine halbe Sekunde zu finden, die sie vorher nicht hatten." Auf die Frage, wo er ohne seinen Fehler wohl gelandet wäre, antwortet der Tech-3-Pilot: "Ich denke, ich hätte es in die zweite Reihe schaffen können."

Fotoquelle: Tech 3

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