MotoGP in Aragon: Pre-Events

MotoGP 2014

— 29.09.2014

Pol Espargaro ärgert sich über den Rennverlauf

Im Trockenen kann sich Pol Espargaro in der Spitzengruppe behaupten, doch durch den Regen wird der Spanier beim Heimrennen in Aragon zurückgeworfen

Tech-3-Pilot Pol Espargaro beendete den Grand Prix in Aragon auf einem soliden sechsten Platz. Dennoch war der Rookie mit dem Verlauf des Rennens unzufrieden. "Es war ein desaströser Tag für mich", schimpft der Spanier. "Ich war im Trockenen ziemlich schnell. Der Start war nicht schlecht. Ich konnte vier oder fünf Runden mit den Top-4-Piloten mithalten und fühlte mich sehr wohl. Ich konnte die Verfolger abschütteln."

"Im Trockenen waren wir sehr schnell. Dann unterlief mir ein Fehler. Andrea (Dovizioso, Anm. d. Red.) überholte mich und auch Cal (Crutchlow) und Bradl gingen vorbei. Ich konnte sie aber wieder passieren und auf Andrea aufholen. Dann regnete es stärker und wir machten alles falsch", berichtet Espargaro, der zu lange mit Trockenreifen auf der Strecke blieb. "Ich fuhr zu spät an die Box. Dadurch habe ich sehr viel Zeit verloren. Deshalb gingen einige Fahrer an mir vorbei."

Die Ereignisse in Aragon erinnerten Espargaro an das Rennen am Sachsenring. "Wir waren wie am Sachsenring übers Wochenende sehr schnell und dann kam der Regen und machte alles kaputt. Wir hatten nicht besonders viel Glück", bedauert der Yamaha-Pilot, dem momentan noch Erfahrungswerte fehlen. Deshalb versuchte er, sich an den routinierten Piloten zu orientieren, was nicht glückte.

"Ich wollte mich an einem erfahrenen Piloten orientieren. Dovi fuhr vor mir und ich als Rookie baute auf seine Erfahrung. Ich wollte ihn einfach nur kopieren, um keinen Fehler zu machen. Pedrosa stürzte, Marquez stürze, Dovizioso stürzte - ich saß noch auf dem Motorrad, war aber eine Runde zu spät. Als ich das Motorrad wechselte, war es zu spät", hält der Moto2-Weltmeister fest.

Tech 3 rüstete Espargaros Regenmaschine mit harten Regenreifen aus, da das Team nicht wusste, wann der Spanier die Box ansteuert. "Mit dem Regenreifen fühlte ich mich nicht besonders wohl", bemerkt er und bestätigt, dass der harte Reifen nicht die optimale Wahl war. "Ich denke, das war ein Fehler. Wenn man sechs Runden vor Rennende den harten Regenreifen auswählt, dann ist das ein großer Fehler. Doch ich machte ebenfalls einen Fehler, indem ich zu spät an die Box fuhr. Mehr gibt es nicht zu sagen."

Der richtige Zeitpunkt für den Motorradwechsel war in Aragon schwer zu treffen. "Mein Bruder war im Trockenen langsamer als ich. Er stoppte sehr zeitig, eher als alle anderen Fahrer. Es war richtig. Doch man weiß das nie vorher. Man trifft eine Entscheidung und muss sehen, ob es richtig ist oder nicht. Ich weiß nicht, ob es an der Erfahrung oder am Glück liegt, richtig zu handeln", grübelt Espargaro.

Fotoquelle: FGlaenzel

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