Maverick Vinales steigt nach nur einem Jahr Moto2 in die MotoGP auf

MotoGP 2014

— 30.09.2014

Vinales zu Suzuki: "Ich dachte, es sei ein Scherz!"

Maverick Vinales bejubelt seinen MotoGP-Einstieg mit Suzuki, der für ihn ziemlich überraschend kam - Vorfreude auf Duelle mit den MotoGP-Assen

Bei der Rückkehr in die MotoGP setzt Suzuki auf einen Rookie. Denn neben Aleix Espargaro wurde heute Maverick Vinales von den Japanern als Fahrer für die Saison 2015 bestätigt. "Endlich ist es offiziell, ich bin begeistert", freut sich der 19-Jährige im Interview mit 'MotoGP.com'. "Wenn ein großer Hersteller wie Suzuki dir vertraut, bedeutet, dass du in den vergangen Jahren gut gearbeitet hast", sieht der Spanier die Verpflichtung durch Suzuki als Bestätigung seines Weges. "Ich hoffe, ich kann abliefern, was sie von mir erwarten."

Zunächst hatte Vinales nach eigenem Bekunden aber ungläubig reagiert, als sich Suzuki bei ihm meldete. Denn erst in dieser Saison war der Spanier nach seinem Titelgewinn in der Moto3 in die mittlere Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft aufgestiegen. "Im ersten Moment dachte ich, es sei ein Scherz! Ich fuhr meine erste Moto2-Saison, und plötzlich war ein großer Hersteller wie Suzuki an mir interessiert", wundert sich Vinales.

"Ich dachte, sie würden in einigen Jahren mit mir reden, aber sie wollten mich schon für das nächste Jahr, und schließlich erzielten wir eine Einigung", so der Spanier. "Das ist wie ein Traum." Nachdem er in der vergangenen Saison noch in der Einsteigerklasse der WM gefahren ist, wird sich Vinales nun in kommenden Jahr mit den besten Fahrern der Welt messen. "Es wird fantastisch sein, gegen Jungs wie Valentino, Marc und Jorge zu fahren", freut sich der 19-Jährige.

Bedenken, der Aufstieg in ein Werksteam der MotoGP käme nach nur einem Jahr in der Moto2 für ihn zu früh, wischt der selbstbewusste Spanier beiseite. "Ich bin bereit", sagt Vinales. "An jedem Rennwochenende arbeite ich besser in der Moto2. Ich weiß mehr über mein Team, mein Motorrad und kann mich immer schneller auf die verschiedenen Rennstrecken einstellen."

Allerdings ist Vinales bewusst, dass Teamkollege Espargaro die Nummer eins im Team sein wird. "Ich glaube Aleix wird vor allem bei der Weiterentwicklung des Motorrads eine wichtige Rolle spielen. Das wird für mich alles neu sein", so Vinales. "Allerdings konnte ich mich schon immer gut auf neue Motorräder einstellen", meint er.

In der nächsten Woche reist Vinales ins Heimatland seines zukünftigen Arbeitgebers, wo am 12. Oktober in Motegi der Große Preis von Japan stattfindet. Eine Stippvisite in der Suzuki-Zentrale steht, sehr zu seinem Leidwesen, allerdings nicht auf dem Programm. "Im Moment ist kein Besuch in der Fabrik geplant, aber ich würde dort gerne vorbeischauen und die Mitarbeiter kennenlernen", sagt er.

Fotoquelle: Pacepix.com

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