Andrea Dovizioso holte in Motegi seine bisher einzige Pole-Position in der MotoGP

MotoGP 2014

— 08.10.2014

Gelingt Ducati in Motegi die große Überraschung?

Vier Siege konnte Ducati bereits in Motegi feiern: Können Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow die Honda- und Yamaha-Piloten in Japan ins Schwitzen bringen?

Auch wenn der Twin Ring Motegi von Honda gebaut wurde, konnte Ducati in der Vergangenheit große Erfolge auf der Stop-&-Go-Strecke feiern, die etwa 100 Kilometer von Tokyo entfernt ist. Loris Capirossi und Casey Stoner konnten vier Siege für Ducati holen. Zudem entschied Stoner in der Saison 2007 ausgerechnet beim Heimspiel der japanischen Hersteller die Meisterschaft vorzeitig für sich.

Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso mag den Kurs in Motegi. Dovizioso gilt auf der Bremse als einer der besten Fahrer im Feld. Der Italiener stand in Motegi in allen drei Klassen auf dem Podium. 2004 gewann "Dovi" das 125er-Rennen. "Motegi ist ein Kurs, den ich mag, weil ich ein Spätbremser bin und das hier durch die Charakteristik der Strecke ein Vorteil ist", bestätigt der WM-Fünfte.

Dovizioso geht davon aus, dass die Desmosedici in Motegi gut funktionieren sollte. Die Leistungen bei den vergangenen Rennen schenken ihm Mut: "Ich denke, dass unsere GP14 in Japan konkurrenzfähig sein kann, weil wir bei den vergangenen vier Rennen immer stark waren, obwohl es sehr unterschiedliche Kurse waren. Für Motegi sind wir mit Sicherheit sehr motiviert."

"Ich konnte hier in der MotoGP einige gute Ergebnisse feiern, vor allem in der Saison 2010, als ich die Pole-Position holte - meine bisher einzige Pole-Position in der MotoGP - und im Rennen Zweiter wurde", erinnert sich Dovizioso. Teamkollege Cal Crutchlow qualifizierte sich vor zwei Jahren für einen Start aus der ersten Reihe. Im Vorjahr wurde der Brite mit seiner Tech-3-Yamaha aber nur Siebter.

Platz zwei in Aragon treibt Crutchlow für die finalen Rennen der Saison 2014 an: "Nach dem tollen Ergebnis in Aragon schauen wir nun auf Japan, wo ich sehr viele Fans habe. Hoffentlich können wir uns weiter steigern. Ich bin zufrieden mit der Arbeit im Team, die zuletzt bewältigt wurde. Offensichtlich befinden wir uns nun in einer besseren Verfassung als vorher. Motegi ist eine merkwürdige Strecke, weil sie harte Bremszonen hat. Aber das ist gut für mich. Ich bin gespannt, wie es dort läuft."

Fotoquelle: Ducati

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