MotoGP in Motegi: Freitag

MotoGP 2014

— 11.10.2014

Marquez: "Alles scheint schwieriger zu sein"

Marc Marquez kommt ausgerechnet beim Honda-Heimspiel in Japan nicht auf Touren - Nur Platz vier im Qualifying und am ganzen Wochenende immer wieder Probleme

Offenbar hat der Motorradgott etwas dagegen, dass Marc Marquez seinen zweiten WM-Titel in der MotoGP bereits an diesem Wochenende in Hondas Wohnzimmer in Motegi perfekt macht. Bereits während des gesamten Wochenendes plagen den Spanier Probleme, auch im Qualifying gelang dem amtierenden Champion keine perfekte Runde. Am Sonntag wird er deshalb lediglich von Position vier ins Rennen gehen.

"An diesem Wochenende scheint alles schwieriger zu sein. Ich weiß nicht, warum das so ist", sagt Marquez mit seinem üblichen Lächeln gegenüber 'MotoGP.com' und ergänzt: "Gestern hatte ich Bremsprobleme und einen Sturz. Heute gab es im dritten Training ein anderes Problem. Am Nachmittag konnte ich dann um die Pole kämpfen, aber im dritten Versuch hatte ich dann wieder ein kleines Problem."

Trotzdem ist der Spanier "glücklich, obwohl wir unser Ziel nicht erreicht haben und nicht in der ersten Reihe stehen. Allerdings haben wir uns noch einmal verbessert, unsere Pace ist gut. Es ist schade, dass wir im Qualifying keine perfekte Runde hinbekommen haben, aber wir sind zuversichtlich und bereit, morgen um den Sieg zu kämpfen. Unsere Pace ist der von Rossi, Pedrosa und Lorenzo ähnlich und das ist wichtig."

"Im vierten Training fühlte ich mich gut und sehr konstant. Morgen wird Lorenzo vermutlich unser härtester Gegner werden. Er ist Fünfter und hinter mir, aber vom Rhythmus her ist er der Stärkste." Trotzdem hat der Champion am Sonntag auch noch einen anderen Gegner auf der Rechnung: "Außerdem sollten wir Dovizioso nicht vergessen, der auf den Rennreifen ebenfalls eine gute Pace hat."

"Momentan ist unsere Situation nicht die beste, um uns morgen den Titel zu sichern, denn Valentino und Dani stehen vor mir und ich muss vor ihnen ins Ziel kommen", stellt Marquez fest. Trotzdem scheint er aus seinen beiden Stürzen in den vergangenen Rennen gelernt zu haben und erklärt im Hinblick auf eine WM-Entscheidung am Sonntag mit einem Lachen: "Bevor ich zu viel Risiko eingehe, warte ich lieber noch etwas."

Fotoquelle: Repsol

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