Das Heimrennen in Indianapolis war das letzte in der Karriere des Colin Edwards

MotoGP 2014

— 31.10.2014

Kein Wildcard-Start von Edwards in Valencia

Colin Edwards wird in Valencia kein Abschiedsrennen fahren - Forward und Yamaha stellen kein zusätzliches Motorrad zur Verfügung

Colin Edwards wird beim Saisonfinale in Valencia keine Abschiedsvorstellung in der MotoGP geben können. Ursprünglich hieß es, dass Forward-Racing eine dritte Open-Yamaha für den Routinier an den Start bringen könnte. Dieser Wildcard-Einsatz kommt allerdings nicht zustande. "Leider ist es nicht möglich", bestätigt Forward-Teambesitzer Giovanni Cuzari bei 'Motor Cycle News'. "Ich habe nicht das Geld für diese Investition und Yamaha stellt kein Motorrad für die Wildcard zur Verfügung."

Somit war Indianapolis der letzte Grand Prix in Edwards langer Karriere. Beim zweiten Saisonrennen in Austin erklärte der "Texas Tornado" seinen Rücktritt mit Saisonende. Allerdings waren die Resultate im Vergleich zu seinem Teamkollegen Aleix Espargaro schwach. Platz neun beim Saisonauftakt in Katar war sein bestes Ergebnis. In diesem Rennen stürzten allerdings mehrere Fahrer aus der Spitzengruppe.

Im Frühling wurde Edwards damit beauftragt, das Forward-Chassis weiterzuentwickeln. Nach zehn Rennen war allerdings Schluss. Diese Aufgabe übernahm ab Brünn Alex de Angelis. Aber auch der San Marinese wird das Team nach dem Saisonfinale verlassen, denn Forward tritt 2015 mit Stefan Bradl und Loris Baz an. Edwards hat mittlerweile bei Yamaha als Testfahrer unterschrieben und soll auch bei der Entwicklung für die Michelin-Reifen mit seiner Erfahrung helfen.

Nach dem Grand Prix von Japan testete der 40-Jährige bereits zwei Tage in Motegi. Bei einem MotoGP-Rennen wird man Edwards nicht mehr auf der Strecke sehen. "Wir können das nur machen, wenn uns Yamaha hilft", so Cuzari. "Anderenfalls ist es leider nicht möglich. Wir bräuchten auch mehr Personal."

Yamaha unterstützt den Wildcars-Start allerdings nicht. Motorsportchef Lin Jarvis verweist auf das Forward-Team. "Es wird keine M1 von Yamaha geben. Vielleicht gibt es ein Forward-Bike, wenn er sich dazu entscheidet zu fahren und sie es unterstützen können. Es liegt komplett in er Hand des Teams", stellt Jarvis bei 'Motor Cycle News' klar. Nach zwei WM-Titeln in der Superbike-WM wechselte Edwards für die Saison 2003 in die MotoGP.

Insgesamt stand der US-Amerikaner bei 196 Rennen am Start. Dabei wurde er fünfmal Zweiter und sieben Mal Dritter. Dazu kommen noch drei Pole-Positions und drei schnellste Rennrunden. Einen Sieg schaffte Edwards nicht. Am nächsten war er dem Triumph in Assen 2006, als er im Duell mit Nicky Hayden in der letzten Runde in der Zielschikane stürzte.

Fotoquelle: Forward Racing

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