Bradley Smith kann in Valencia noch Pol Espargaro für WM-Platz sechs abfangen

MotoGP 2014

— 03.11.2014

Smith: "Niemand wartet in der MotoGP auf dich"

Bradley Smith hat sich mit seinen jüngsten Leistungen ins Rennen um WM-Platz sechs gebracht - Sein zweites Jahr in der MotoGP kann der Brite viel mehr genießen

Beim Saisonfinale der MotoGP am kommenden Wochenende in Valencia steht im Mittelfeld der Kampf um WM-Rang sechs im Mittelpunkt. Derzeit wird dieser sechste Platz von Rookie Pol Espargaro gehalten. Der Spanier sammelte zuletzt in Sepang zehn wichtige WM-Punkte, nachdem er sich mit seinem verletzten Fuß über die Diszanz gequält hatte. Sein Tech-3-Teamkollege Bradley Smith hat dank seiner guten Ergebnisse bei den drei Übersee-Rennen ebenfalls noch Chancen auf Position sechs.

Der Brite liegt nur noch sieben Punkte hinter Pol Espargaro. Der große Verlierer der drei Übersee-Rennen war Aleix Espargaro, der durch zwei Nullrunden von Platz sechs auf acht zurückgefallen ist. Sein Rückstand auf Bruder Pol beträgt neun Zähler. Rein rechnerisch haben auch noch Stefan Bradl (17 Punkte Rückstand) und Andrea Iannone (24 Zähler Rückstand) Chancen auf den sechsten WM-Platz.

Nachdem lange offen war, ob Smith ein drittes Jahr im Team von Herve Poncharal erhalten würde, blühte der 23-Jährige nach der Vertragsunterzeichnung auf. Höhepunkt war der dritte Platz in Australien. "Ich genieße mein zweites Jahr in der MotoGP, nachdem ich zwölf Monate lang Erfahrung mit der M1 gesammelt habe. Beim zweiten Mal habe ich die Erfahrung viel mehr genossen", schwärmt Smith bei 'MotoGP.com'. "Wenn man diese Motorräder komplett versteht, dann ist es eine große Freude sie zu fahren."

Zu Saisonbeginn stand Smith noch im Schatten seines Teamkollegen Pol Espargaro. Der Spanier schaffte es zwar nicht auf das Podest, überzeugte aber mit seinem Speed. Smith konnte das Ruder im Spätsommer herumwerfen und seine Vertragsverlängerung mit Leistung rechtfertigen. "Von den Resultaten her hat mich die zweite Saisonhälfte gerettet", weiß der Yamaha-Pilot. "Ich habe schon zu Saisonbeginn eine gute Pace gezeigt, aber ich musste es in Performance umsetzen."

Smith ist ein sehr analytischer Fahrer, der sich über jedes Detail Gedanken macht, alles analysiert und viel grübelt. Mit dem dritten Platz auf Phillip Island ist ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Er weiß, dass er es in der Königsklasse schaffen kann. "Das erste Podium war ein unglaubliches Gefühl. Jetzt kämpfe ich um WM-Platz sechs. Zu Saisonbeginn hatten wir uns genau das vorgenommen."

Hinter den vier Werksfahrern von Honda und Yamaha sowie hinter Ducati-Speerspitze Andrea Dovizioso ist WM-Rang sechs das bestmögliche Ergebnis für die versammelten Fahrer in Kundenteams. Für Smith wäre es der größte Erfolg seiner Karriere. "Als Fahrer lernt man, 100 Prozent seines Talents umzusetzen. Ich sage nicht, dass man das in den kleinen Klassen nicht macht, aber in der MotoGP fährt man immer gegen Weltmeister", betont Smith den Stellenwert der Königsklasse. "Niemand hat einen schlechten Tag, niemand fühlt sich einmal nicht gut, und niemand wird auf dich warten."

Fotoquelle: Tech 3

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