Eugene Laverty setzt sich vor dem Valencia-Test nicht unter Druck

MotoGP 2014

— 05.11.2014

Eugene Laverty: "MotoGP-Bike ist auch nur ein Motorrad"

Der zukünftige Aspar-Pilot macht sich vor dem ersten Test mit der Open-Honda keine Sorgen und spricht über den Aufstieg von der Superbike-WM in die MotoGP

Eugene Laverty war bereits in den vergangenen Jahren ein Kandidat für den Aufstieg in die MotoGP. Obwohl der Nordire bisher keinen Titel holen konnte, weckte er das Interesse der Teamchefs. Jorge Martinez sicherte sich für 2015 die Dienste des ehemaligen Superbike-Vizeweltmeisters. Beim Nachsaisontest in Valencia wird Laverty mit der Honda RCV1000R erste Erfahrungen sammeln. Bei den Sepang-Tests im Februar erhält er dann die neue RC213V-RS.

"Ich wollte unbedingt in die MotoGP, weil ich schon so viele Jahre darauf gewartet habe. Ich hatte in den vergangenen Jahren einige Angebote, doch das waren nicht die richtigen Optionen. Ich fuhr in diesem Jahr meine bisher schlechteste Saison seit langem, dennoch erhielt ich die Chance, in die MotoGP aufzusteigen. Ich musste hart arbeiten, um diesen Platz zu ergattern", erklärt Laverty den Kollegen von 'Crash.net'. "Ich besuchte drei Grand Prix in Folge und sprach mit den verschiedenen Teams und den Leuten, die mir Türen öffnen wollten."

Vor dem ersten Test in Valencia hat Laverty keine Angst. Der ehemalige Crescent-Suzuki-Pilot freut sich auf das Kennenlernen mit der Open-Honda und setzt sich nicht unter Druck: "Selbst wenn wir beim Test noch mit dem alten Motorrad fahren, kann ich mit den anderen Open-Piloten Vergleiche ziehen. Ich kann dadurch gut erkennen, woran ich arbeiten muss. Für den Test möchte ich mir aber keine Ziele setzen", bemerkt der angehende Aspar-Pilot.

Im Sommer saß Laverty bereits auf der neuen MotoGP-Maschine von Suzuki. Bei den Tests in Japan und Australien kam er gut zurecht. "Durch den Suzuki-Test realisierte ich, dass die MotoGP-Maschine auch nur ein Motorrad mit zwei Rädern und einem Motor ist. Es gab viele Dinge, über die ich mir Sorgen machte. Ich musste bei 40 Grad in lediglich drei Stunden ein neues Motorrad, neue Reifen und eine neue Strecke erlernen. Es war unglaublich, wie gut die Rundenzeiten waren, die ich in den drei Stunden fuhr", schildert der ehemalige Suzuki-Pilot.

Mit Laverty und Loris Baz steigen 2015 gleich zwei Piloten aus der Superbike-WM in die MotoGP auf. Beide werden durch ihre Vergangenheit besonders kritisch beobachtet. Doch Laverty möchte sich nicht aus dem Konzept bringen lassen: "Auch die MotoGP-Piloten, die in die Superbike-WM wechseln, müssen erst herausfinden, wie sie das Maximum aus den Pirelli-Reifen holen", stellt der Nordire klar.

Fotoquelle: www.suzuki-racing.com

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