MotoGP in Valencia: Pre-Events

MotoGP 2014

— 07.11.2014

Probleme bei Rossi: "Müssen bessere Balance finden"

Valentino Rossi ist mit seinem Trainingsauftakt in Valencia nicht zufrieden und hat aktuell gleich mehrere Baustellen, an denen er mit seinem Team arbeiten muss

Die Strecke in Valencia zählte noch nie zu den Lieblingskursen von Valentino Rossi. Auch 2014 erlebt der Italiener einen eher durchwachsenen Start in das Saisonfinale. In der kombinierten Zeitenliste findet sich der neunmalige Weltmeister nach den ersten beiden Trainings nur auf Rang sieben wieder. Der Rückstand auf Champion Marc Marquez beträgt fast eine halbe Sekunde.

"Es war ein schwieriger Tag für mich, ganz besonders am Nachmittag", berichtet Rossi und erklärt: "Heute Morgen war es nicht so schlecht, im ersten Training hatte ich ein gutes Gefühl und auch die Rundenzeit war nicht so weit weg von der Spitze. Aber dann hatten wir ein Problem. Hier auf dieser Strecke ist es sehr schwierig, das Motorrad zu fahren. Man braucht ein gutes Setup, denn es ist sehr nervös."

"Außerdem sind die Reifen ein Problem. Also müssen wir uns verbessern, denn die Situation mit dem Vorderreifen ist sehr schwierig. Diese Strecke hat eine Menge Links- und kaum Rechtskurven und die Streckentemperatur ist auch nicht so hoch. Also ist es schwierig, den Reifen auf Temperatur zu bringen. Wir wollten dieses Problem am Nachmittag lösen, aber da war es noch schlimmer", ärgert sich der Yamaha-Pilot.

"Wir wollten das Handling verbessern, aber alle Änderungen haben mir zusätzliche Probleme eingebracht", berichtet Rossi weiter: "Im zweiten Abschnitt des Trainings hatte ich dann auch mit dem Reifen Probleme und es wurde sehr schwierig, das Motorrad zu fahren. Wir haben viele Dinge ausprobiert, aber letztendlich haben wir das Problem trotzdem nicht gelöst. Mein Rhythmus war nicht gut genug und ich habe einige Positionen verloren."

"Das Gute ist, dass wir viele Sachen ausprobiert und dadurch viele Daten gesammelt haben. Aber morgen früh müssen wir uns steigern, wir müssen eine bessere Balance finden, damit wir morgen Nachmittag stark sind", sagt Rossi und erklärt im Hinblick auf das Qualifying: "Es ist eine kurze Strecke und da ist der Abstand zwischen den Fahrern gewöhnlich nicht so groß. Andere Fahrer können hier auf einer Runde sehr schnell sein - ganz besonders mit dem superweichen Reifen. Also müssen wir alles geben, um eine gute Startposition zu erreichen."

Den superweichen Hinterreifen der Open-Teams hat Rossi zwar nicht zur Verfügung, dafür allerdings theoretisch den asymmetrischen Vorderreifen. "Den haben wir ausprobiert, denn das ist sehr wichtig, um alles zu verstehen", sagt Rossi und erklärt: "Ich habe heute alle drei Optionen getestet und ehrlich gesagt bevorzuge ich eher den Medium-Reifen und nicht den asymmetrischen. Aber der asymmetrische ist nicht so schlecht, also ist die Entscheidung noch immer offen."

Im Vergleich zu Phillip Island, wo der asymmetrische Vorderreifen seine Premiere feierte, findet Rossi den Pneu dieses Mal "etwas normaler. Heute haben ihn viele Fahrer ausprobiert und keiner hatte Probleme. Jetzt geht es um das persönliche Gefühl. Die Entscheidung ist von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich."

Fotoquelle: FGlaenzel

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