MotoGP in Valencia: Pre-Events

MotoGP 2014

— 09.11.2014

Rekordsieg in Valencia: 13. Triumph von Marquez

Nächste Rekordmarke: Marc Marquez gewinnt auch in Valencia und feiert seinen 13. Saisonsieg - Valentino Rossi ist mit Platz zwei Vizeweltmeister der Saison 2014

Weltmeister Marc Marquez hat seine Rekordsaison 2014 mit einem weiteren Sieg beendet. Der Spanier schnappte sich in Valencia seinen 13. Saisonsieg und holte damit mehr Erfolge in einem Jahr als je ein anderer Fahrer zuvor in der Königsklasse. Grund zur Freude hatte auch Valentino Rossi: Der Italiener landete auf Rang zwei und sicherte sich damit den Titel des Vizeweltmeisters.

"Ich bin so glücklich. Nachdem ich meinen Bruder gesehen hatte, wusste ich, dass ich auch ein gutes Rennen fahren musste", freut sich Marquez, der mit seinem Bruder für eine weitere Premiere sorgte: Erstmals gewannen zwei Brüder in einer Saison jeweils einen WM-Titel. In Valencia ließ sich der Weltmeister auch vom leichten Regen in den letzten Runden nicht aus dem Konzept bringen.

"Ich hatte nichts zu verlieren, als der Regen einsetzte, und das Motorrad war großartig. Heute Abend werden wir eine große Party haben, bevor wir morgen eine Pause machen und dann am Dienstag und Mittwoch testen", so Marquez. Rossi erklärt derweil: "Ich habe das Rennen genossen. Als der Regen einsetzte, habe ich hart gepusht, um etwas Zeit auf Marquez gutzumachen."

"Ich bin glücklich, denn es war eine großartige Saison und ein gutes Ende. Der zweite WM-Platz ist großartig und eine tolle Motivation, um nächstes Jahr zurückzukehren und zu versuchen, den Titel zu gewinnen", so der neunmalige Champion. Rang drei ging an Dani Pedrosa. Der Spanier fuhr ein unauffälliges, aber fehlerfreies Rennen.

"Es war nicht einfach, als der Regen einsetzte. Das ganze Rennen über war es mal etwas mehr und mal etwas weniger Regen", berichtet Pedrosa und ergänzt: "Als es losging, verlor ich viel auf Marc und Valentino. Der dritte Platz ist ein guter Saisonabschluss." Zumal Honda durch dieses Ergebnis auch den Sieg in der Teamwertung perfekt gemacht hat. Die Japaner beenden die Saison mit 50 Punkten Vorsprung vor Yamaha.

Die beiden großen Verlierer des Saisonfinales sind Jorge Lorenzo und Andrea Iannone. Als nach der Hälfte des Rennens der Regen einsetze, pokerten die beiden und gingen an die Box, um das Motorrad und damit auf Regenreifen zu wechseln. Da der Regen jedoch nicht stärker wurde, verloren die beiden pro Runde teilweise mehr als zehn Sekunden auf die Spitze des Feldes und wurden bis auf die letzten Plätze durchgereicht.

Wenige Runden vor Schluss machte Lorenzo dem Spuk ein Ende und stellte seine Yamaha in der Garage ab. Das Rennen nahm er anschließend nicht wieder auf. Der Spanier beendet die Saison damit auf dem dritten WM-Platz und erstmals seit seiner Debütsaison in der Königsklasse 2008 nicht auf einem der ersten beiden Ränge.

Iannone fuhr das Rennen währenddessen zu Ende und wurde bei seinem letzten Auftritt für Pramac 22. und damit Letzter. Für den Italiener ein echtes Debakel, denn zu Beginn hatte er das Rennen nach einem starken Start mehrere Runden angeführt. Am Ende kam er mit mehr als einer Runde Rückstand ins Ziel und verspielte damit alle Chancen auf den neunten WM-Platz, er beendet die Saison als Zehnter.

Einen versöhnlichen Abschied erlebte der scheidende Ducati-Pilot Cal Crutchlow. Der Brite lieferte sich mit seinem Teamkollegen Andrea Dovizioso bis zum Schluss einen heißen Kampf um den vierten Platz. Am Ende fehlten Crutchlow lediglich 0,068 Sekunden auf den Italiener. Durch das Ergebnis überholt Ducati Tech 3 in der Teamwertung noch und beendet das Jahr als WM-Dritter.

Die Plätze sechs und sieben gingen in Valencia an die Brüder Pol (Tech-3-Yamaha) und Aleix Espargaro (Forward-Yamaha). Auf diesem Plätzen schließen die beiden auch die WM ab. Aleix überholte damit noch Bradley Smith, der nach einem Sturz nur auf Rang 14 landete. Stefan Bradl verabschiedete sich von LCR-Honda mit einem durchwachsenen achten Platz. Er kam in Valencia während des gesamten Wochenendes nicht über Plätze im Mittelfeld hinaus.

Die beiden weiteren Plätze in den Top 10 gingen an Michele Pirro (Ducati) und Scott Redding (Gresini-Honda). Auch Hector Barbera (Avintia-Ducati), Danilo Petrucci (Ioda) und Nicky Hayden (Aspar-Honda) durften sich noch einmal über WM-Zähler freuen. Der letzte Punkt des Jahres ging an Hiroshi Aoyama auf der neuen RC213V-RS. Er sah die Zielflagge 0,089 Sekunden vor Alvaro Bautista (Gresini-Honda).

Kein gelungenes Comeback erlebte Suzuki: Randy de Puniet schied mit Schaltproblemen nach nicht einmal der Hälfte des Rennens aus. Die GSX-RR hatte bereits am gesamten Wochenende immer wieder mit diversen Kinderkrankheiten zu kämpfen gehabt. Neben de Puniet und Lorenzo sah auch Yonny Hernandez (Pramac-Ducati) die Zielflagge im letzten Rennen des Jahres 2014 nicht.

Fotoquelle: Repsol

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