MotoGP in Valencia: Pre-Events

MotoGP 2014

— 10.11.2014

Suzuki: Neues Motorrad ist zu langsam und nicht standfest

Beim Wildcard-Start in Valencia macht sich Suzuki mit der Realität vertraut: Randy de Puniet scheidet im Rennen mit technischem Defekt aus

Bereits nach den schwachen Testzeiten waren die Erwartungen bei Suzuki niedrig. Die Performance beim Wildcard-Start in Valencia bestätigte, dass die neue GSX-RR noch weit von den eigenen Vorstellungen der Suzuki-Verantwortlichen entfernt ist. In den Trainings fuhr Testpilot Randy de Puniet hinterher und wurde von technischen Problemen ausgebremst. Im Qualifying sicherte sich der Franzose Startplatz 20.

Der Grand Prix war nach zwölf Runden vorbei. De Puniet strandete mit einem Getriebeproblem und sah die Zielflagge bei seinem vermutlich letzten Grand-Prix-Einsatz nicht. "Uns war bewusst, dass es kein einfaches Wochenende wird, doch diese Probleme erwartete ich nicht", gesteht de Puniet. "Jeder im Team versuchte, sein Bestes zu geben, doch es war nicht möglich, das Rennen zu beenden, da ich ein Getriebeproblem hatte."

"Es war schade, weil bei diesen Bedingungen ein gutes Ergebnis möglich gewesen wäre. Nun stehe ich vor dem Wechsel zu den Superbikes. Ich denke, dass ich im Laufe des Jahres gute Arbeit für Suzuki geleistet habe. Nun bin ich gespannt, was die neuen Fahrer zum Motorrad sagen", berichtet de Puniet, der 2015 für Crescent-Suzuki in der Superbike-WM antreten wird. Suzuki schickt mit Aleix Espargaro und Maverick Vinales in der MotoGP zwei Spanier an den Start.

Bereits beim Test werden Espargaro und Vinales mit der GSX-RR auf die Strecke gehen. Teammanager Davide Brivio war mit der Vorstellung beim Saisonfinale in Valencia nicht unzufrieden. Der Italiener zweifelt nicht daran, dass der Wildcard-Start die richtige Entscheidung war: "Wir hatten an diesem Wochenende einige technische Probleme, die bei den Tests nicht auftraten. So gesehen war es die richtige Entscheidung, hier anzutreten und mehr zu lernen."

"Unsere Performance ist, wenn man die Umstände betrachtet, nicht so schlecht", erklärt Brivio. Dass die GSX-RR auf den Geraden absolut unterlegen ist, dürfte dem Teammanager aber nicht entgangen sein. Im Rennen fuhr Honda-Werkspilot Marc Marquez mit seiner RC213V schneller als 329 km/h. De Puniet war mit der neuen Suzuki etwa 20 km/h langsamer. Lediglich die Open-Honda von Scott Redding, Mike di Meglios Kawasaki und die beiden Aprilias von Broc Parkes und Danilo Petrucci waren noch langsamer.

"Wir wissen, dass wir den Motor und die Elektronik verbessern müssen. Daran arbeiten wir bereits. Nun müssen wir die Informationen auswerten, die wir am Wochenende erhielten", bemerkt Brivio. "Wir werden in dieser Woche testen, werden aber nach nur einem Tag keine wahnsinnig großen Neuerungen haben. Die neuen Fahrer möchten so schnell wie möglich testen und ein Gefühl für das Motorrad erhalten."

Fotoquelle: FGlaenzel

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