Maverick Vinales war etwa eine Sekunde langsamer als Aleix Espargaro

MotoGP 2014

— 11.11.2014

Vinales: Beim MotoGP-Debüt ohne Traktionskontrolle

MotoGP-Aufsteiger Maverick Vinales erlebt in Valencia einen vielversprechenden Testtauftakt mit der neuen Suzuki und zeigt sich von der Leistung begeistert

Für Maverick Vinales begann am Montag ein neues Kapitel. Der MotoGP-Rookie saß erstmals auf der neuen Suzuki GSX-RR und sammelte erste Erfahrungen mit der MotoGP-Maschine, den Bridgestone-Reifen und den Karbonbremsen. "Es war beeindruckend", bemerkt der Spanier, der sich an sein neues Arbeitsgerät gewöhnen muss. Beim ersten Stint vergaß Vinales, dass die Bremsen der MotoGP-Suzuki erst auf Temperatur gebracht werden müssen.

"Ich fuhr zur ersten Kurve und hatte keine Bremsleistung. Es war verrückt. Die Beschleunigung ist ganz anders als in der Moto2. Ich fuhr die Hälfte der Start/Ziel-Gerade auf dem Hinterrad. Es war unglaublich", schwärmt der ehemalige Pons-Pilot, der mit der Suzuki gut zurechtkam. Vinales spulte am Montag 64 Runden ab und lag 2,293 Sekunden zurück. Teamkollege Aleix Espargaro war etwa eine Sekunde schneller.

Die Umstellung von der Kalex zur Suzuki verlief reibungslos. "Der Gewichtsunterschied ist nicht so gravierend, mit den Reifen komme ich auch ziemlich gut zurecht, doch die Leistung der Maschine ist bemerkenswert. Die Bremsen sind ebenfalls ziemlich stark", vergleicht Vinales. "Ich habe ein gutes Gefühl für das Chassis und kann hart bremsen. Ich muss beim Beschleunigen noch mein Limit finden."

"Die Reifen haben sehr viel Haftung. Man kann besser in die Kurve hineinbremsen. Das ist ganz anders als in der Moto2. In der Moto2 muss man beim Bremsen vorsichtiger sein. Doch mit diesen Reifen kann man hart bremsen", analysiert der MotoGP-Neuling, der seinen Fahrstil mit der Zeit weiter anpassen möchte. Momentan setzt Vinales auf den Moto2-Stil.

"Ich fuhr von der Körperhaltung wie in der Moto2. Bisher habe ich lediglich die Linien etwas angepasst und bin V-Linien gefahren", erklärt der ehemalige Moto3-Weltmeister, der begrüßt, dass die Suzuki relativ klein geraten ist. "Für mich ist das perfekt, weil ich ziemlich klein bin. Die Haltung auf dem Motorrad ist perfekt. Ich fühle mich sehr wohl. Ich konnte ein gutes Gefühl für die Front entwickeln."

Zu den elektronischen Systemen der Suzuki konnte Vinales noch nicht viel sagen. Auf die Traktionskontrolle verzichtete der Rookie beim Testauftakt. "Wir sind bisher nur mit Anti-Wheelie-Kontrolle gefahren. Man kann das Motorrad schön mit dem Gas steuern. Das kann ich sicher noch verbessern. Es war der erste Tag. Ich kann noch nicht mehr sagen", so Vinales.

Fotoquelle: FGlaenzel

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