Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo fuhr am Montag schneller als im Qualifying

MotoGP 2014

— 11.11.2014

Lorenzo testet Gewichtseinsparungen und fährt Bestzeit

Yamaha muss die M1 abspecken: Werkspilot Jorge Lorenzo geht beim Valencia-Test mit einer um eineinhalb Kilogramm erleichterten Yamaha auf die Strecke

Nachdem das Mindestgewicht in der MotoGP immer weiter anstieg haben sich die Verantwortlichen geeinigt, die Motorräder in Zukunft wieder leichter zu machen, um die Bremsen weniger stark zu beanspruchen und das Fahrverhalten der Maschinen zu verbessern. Yamaha erleichterte die M1 bereits um eineinhalb Kilogramm. In Zukunft soll das Motorrad weitere Pfunde ablegen.

Werkspilot Jorge Lorenzo war mit der 2015er-M1 am ersten Testtag in Valencia der schnellste Fahrer. der Spanier fuhr schneller als im Qualifying und hinterließ einen starken Eindruck. "Wir verwendeten das Motorrad, das wir beim Brünn-Test fuhren. Es wurden basierend auf unseren Kommentaren einige Änderungen vorgenommen. Das nächstjährige Motorrad muss drei oder vier Kilogramm leichter sein. Wir haben bereits einige Gewichtseinsparungen probiert", berichtet Lorenzo.

"Wenn man versucht, Gewicht einzusparen, dann kreiert man normalerweise neue Probleme. Oft tritt Chattering oder etwas Ähnliches auf. Wir haben beim Chassis, der Schwinge und beim Auspuff Gewicht eingespart und das Verhalten blieb ähnlich. Das ist sehr positiv", freut sich der WM-Dritte. "Wir haben noch ein paar kleine Details probiert. Hauptsächlich ging es um die Gewichtseinsparungen. Wir konnten eine gute Balance finden."

"Momentan liegt die Gewichtsersparnis bei etwa einem Kilogramm, vielleicht sind es auch eineinhalb Kilogramm. Wir müssen noch ein bisschen was finden, doch die Ingenieure arbeiten daran", berichtet der zweimalige MotoGP-Champion, der wie Teamkollege Rossi mit einem neuen Auspuff auf die Strecke ging. "Wir haben einen neuen Auspuff probiert, der etwa ein halbes Kilogramm einsparen soll. Das ist gut. Der Auspuff beeinflusst das Fahrverhalten nicht besonders stark", so Lorenzo.

Rossi und Lorenzo absolvierten am Montag unterschiedliche Programme. "Wir teilen die Arbeit auf. Valentino und ich probieren verschiedene Änderungen. Es gibt viele Dinge, die wir testen müssen. Es sind keine gravierenden Änderungen, aber wir müssen sie testen", schildert Lorenzo, der Yamaha weiter unter Druck setzt, endlich ein Seamless-Getriebe zu bauen, das auch beim Runterschalten funktioniert.

Fotoquelle: FGlaenzel

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