Auch auf nassem Geläuf lässt sich für einen Rookie einiges lernen

MotoGP 2014

— 15.11.2014

Laverty in neuer Mission: Üben für 2015

Eugene Laverty durfte sich in Valencia auf die Open-Honda einschießen, sein Fazit fällt dabei durchaus positiv aus - Zeitentabelle ohne Aussagekraft

Dass die Umstellung von Superbike auf MotoGP-Maschine keine einfache Angelegenheit ist, hat Eugene Laverty beim Test in Valencia zu spüren bekommen. Der 28-Jährige gehört 2015 zur Rookie-Klasse des MotoGP-Feldes und wird eine Open-Honda des Aspar-Teams fahren. In Valencia musste er noch mit der RCV1000R Vorlieb nehmen, doch auch die hat dem Umsteiger bereits einiges abverlangt.

In der Zeitentabelle war Laverty am Abschlusstag fast am Ende angesiedelt, dennoch gibt er sich zufrieden mit seinem Debüt. "Wir hätten uns mehr Zeit im Trockenen gewünscht, aber bei dem, was wir hatten, lief es ziemlich positiv", resümiert er glücklich. Die Tabelle möchte er nicht überbewerten, weil er weite Teile des Tests mit vollem Tank absolviert hat. Erst gegen Ende tankte er ab und war erstaunt, wie viel schneller er hätte fahren können.

Doch Zeiten sind beim Test bekanntlich nebensächlich. Im Großen und Ganzen ging es darum, sich auf die Honda einzuschießen und von Teamkollege Nicky Hayden zu lernen. Und was hat Laverty gelernt? "Wir müssen noch ein wenig an der Elektronik arbeiten, um eine bessere Einstellung für die Motorenbremse zu finden, was uns am Kurveneingang helfen sollte. Die Telemetrie zeigt, dass ich sehr hart in die Kurven bremse, was etwas überraschend ist, weil ich von einem komplett anderen Motorrad zu Honda gekommen bin", schildert er.

Das Gefühl am Kurvenausgang habe sich hingegen innerhalb kürzester Zeit verbessert. "Ich kann das Bike komfortabel mit dem Heck steuern, auch wenn ich an der Vorderachse noch ein wenig Vertrauen finden muss", sagt Laverty und lobt die Open-Honda: "Mit so einem Bike bekommt man viel mehr Feedback als mit meinen vorherigen Maschinen, von daher muss ich lernen, alles Schritt für Schritt zu verbessern. Es ist ein interessantes Bike, und ich denke, dass es meinem Fahrstil entgegenkommen wird."

Jetzt steht für den MotoGP-Neuling aber erst einmal die Winterpause ins Haus, bevor er sich im Februar in Sepang auf die RC213V-RS freuen darf. Und obwohl sein Test in Valencia einmalig auf dem 2014er Motorrad war, sieht er die Gelegenheit dennoch als nützlich an: "Ich wollte das 2014er Bike hier testen, um ein Gefühl dafür zu bekommen und dann das nächste Jahr auf dem 2015er Bike stark zu starten."

Fotoquelle: Aspar

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