Testfahrer Alex Hofmann testete den 2015er-Motor und war begeistert

MotoGP 2014

— 17.11.2014

Aprilia: Vielversprechendes Testdebüt

Rennleiter Albesiano zieht nach dem Dreitagestest in Valencia ein positives Fazit, auch wenn der Motor mit den pneumatischen Ventilen nur kurz zum Einsatz kam

Das MotoGP-Comeback von Aprilia war einer der Schwerpunkte beim Nachsaisontest in Valencia. Die Italiener, die 2015 mit der Gresini-Crew in die Königsklasse zurückkehren, sammelten nach dem Saisonfinale Erfahrungen mit der neuen MotoGP-Maschine, die 2015 von Alvaro Bautista und Marco Melandri pilotiert wird. Neben den beiden Stammpiloten schwang sich auch Testfahrer Alex Hofmann auf die neue MotoGP-Aprilia und testete am ersten Tag den neuen Motor.

Aprilia hat einen V4-Motor mit pneumatischen Ventilen entwickelt. Doch das Aggregat verursachte Probleme und musste später durch den konventionellen Motor ersetzt werden. "Wir sind mit dem ersten Test zufrieden", bilanziert Aprilia-Rennleiter Romano Albesiano. "Es war ein wahres Debüt, bei dem es viele Ungewissheiten gab. Doch nach den drei Testtagen können wir uns auf die weiteren Entwicklungen freuen und zuversichtlich sein."

"Das neue Motorrad hatte von Beginn an eine sehr gute Balance. Der Motor mit den pneumatischen Ventilen, den wir am Montag testeten, begeisterte Hofmann, der die Spitzenleistung und die Fahrbarkeit lobte", berichtet der Aprilia-Rennleiter, der mit Alvaro Bautistas Rundenzeiten zufrieden war. "Alvaro bestätigte unsere Erwartungen. Er hatte von Beginn an ein gutes Gefühl und schaute sich bereits einige Feinheiten an. Die Rundenzeiten von Alvaro waren sehr gut, obwohl wir nur den 2014er-Motor verwenden konnten."

MotoGP-Rückkehrer Melandri tat sich in Valencia schwer, die Zeiten von Bautista zu erreichen. Der Italiener musste sich an die aktuellen Bridgestone-Reifen gewöhnen und fuhr in etwa auf dem Niveau von Hofmann. "Marco sammelte mit einer für ihn komplett neuen Maschine Erfahrungen. Zudem machte er sich mit den Bridgestone-Reifen vertraut, die sich von den Reifen, die er kennt, stark unterscheiden. Wir werden die gesammelten Daten in Noale auswerten und die Entwicklungen vorbereiten, die wir für den nächsten Test in Jerez planen", so Albesiano.

Fotoquelle: FGlaenzel

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