Ausnahmezustand in Cervera: Die Marquez-Brüder feiern ihre WM-Titel

MotoGP 2014

— 17.11.2014

Marquez-Brüder: WM-Feier in Cervera

Ausnahmezustand in der Heimat: Die beiden Weltmeister werden in ihrer Heimatstadt Cervera von tausenden Fans bei einer Parade gefeiert

Die spanische Kleinstadt Cervera stand am Wochenende Kopf: Marc und Alex Marquez ließen sich in ihrer Heimatstadt von tausenden Fans feiern und fuhren auf Trucks durch die Straßen. Die Szenen erinnerten an den Empfang eines erfolgreichen Fußball-Teams hierzulande. Dass der Motorradsport in Spanien einen anderen Stellenwert genießt als in Deutschland, bestätigen die imposanten Bilder vom Event.

Marc Marquez genoss nach einer anstrengenden Saison die Feier in der Heimat: "Es war ein sehr schöner und besonderer Tag. In diesem Jahr spielte sogar das Wetter mit. Es war zwar ein bisschen kalt, doch dafür blieb uns der Regen aus dem Vorjahr erspart", freut sich der zweimalige MotoGP-Champion, der bereits den vierten WM-Titel feierte. 2010 gewann Marquez den 125er-Titel, 2012 triumphierte er in der Moto2 und 2013 und 2014 setzte sich der Honda-Pilot in der MotoGP durch.

Dass dieses Mal nicht nur sein Titel gefiert wurde, sorgte für zusätzliche Freude: "Es war sehr emotional, die vielen Leute der Stadt zu sehen, in die bekannten Gesichter zu schauen und die Leute zu sehen, die hierhin kamen, um die beiden Titel zu feiern - den meines Bruders und meinen. Das zeigt uns, dass das Erreichte sehr groß ist und schenkt uns für die kommende Saison sehr viel Motivation."

Bruder Alex Marquez feierte in Cervera seinen ersten WM-Titel. Der 18-Jährige setzte sich beim WM-Showdown in Valencia knapp gegen Jack Miller durch und konnte seinen Erfolg in der Heimat feiern: "Es war ein ganz besonderer Tag mit den Leuten aus Cervera, die alle in die Stadt kamen. Wir wollten den Fans das Gefühl geben, dass der Titel auch ihnen gehört. Ohne deren Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen."

"Im vergangenen Jahr hielten wir hier eine Feier ab. Wir versprachen, dass wir mit zwei Titeln zurückkehren. Das gelang uns", freut sich der Moto3-Weltmeister. "Es war ein langes und schwieriges Jahr, in dem wir hart gearbeitet haben. Nun ist es an der Zeit, sich auszuruhen und die Titel zu genießen. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen."

Fotoquelle: Repsol

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