Scott Redding hatte beim ersten Test mit der RC213V 1,648 Sekunden Rückstand

MotoGP 2014

— 01.12.2014

Nakamoto über Redding: "RC213V ist nicht einfach zu fahren"

Scott Redding hatte bei den ersten Tests mit der Factory-Honda große Schwierigkeiten: HRC-Vize Shuhei Nakamoto überrascht der große Rückstand nicht

Nach einer soliden Debütsaison mit der unterlegenen Honda RCV1000R erhält Scott Redding für die kommende Saison von HRC eine Factory-Maschine. Damit sollten sich die Probleme aus der abgelaufenen Saison beheben lassen. Redding, der zu den größten Piloten zählt, hatte durch die fehlende Motorleistung große Schwierigkeiten, der Konkurrenz zu folgen. Die RC213V hat dank der pneumatischen Ventile deutlich mehr Leistung als die ausgemusterte Open-Honda.

Doch beim ersten Test in Valencia hatte Redding Schwierigkeiten, das Potenzial der Factory-Honda zu nutzen. Am finalen Tag lag der Brite 1,648 Sekunden zurück und lag nur auf Position 17 der Wertung. HRC-Vize Shuhei Nakamoto sucht nach Erklärungen für die schwache Performance: "Unsere Factory-Maschine unterscheidet sich stark von der 2014er-Open-Maschine. Der größten Unterschiede sind die Leistung und die Charakteristik des Motors."

"Er benötigt Zeit, um die Leistung richtig nutzen zu können. Es ist nicht einfach, die Factory-Maschine zu fahren", betont Nakamoto. "Unsere Ingenieure arbeiten daran, dass das Motorrad einfacher zu fahren ist. Das ist bei der Yamaha der Fall. Bisher gelang es uns nicht, ein Motorrad zu bauen, das einfach zu fahren ist. Im Gegenteil, es ist bei der 2015er-Maschine noch schwieriger geworden", gesteht der Japaner.

Redding steht in der kommenden Saison unter Druck. Nach dem Wechsel zur Factory-Maschine gibt es keine Ausreden mehr. Landsmann Cal Crutchlow dürfte der größte Rivale von Redding werden. Die beiden Briten erhalten von HRC ähnliches Material. Sollte einer der beiden Honda-Piloten erfolgreicher sein, könnten sich die Spezifikationen der Maschinen auseinander bewegen.

"Die Maschinen von Cal und Scott werden nicht ganz an die Spezifikationen der Werkspiloten herankommen. Die Updates hängen nicht nur von den Ergebnissen ab sondern auch von den persönlichen Vorlieben von Cal und Scott. Wir benötigen mindestens drei Rennen, um zu verstehen, was sie sich wünschen", erklärt Nakamoto.

"Deswegen erhalten sie zu Beginn eine andere Spezifikation. Die Motoren unterscheiden sich nicht von denen der Werksfahrer. Beim Chassis müssen wir einen Kompromiss suchen", grübelt der Japaner. Die Rahmenspezifikation von Weltmeister Marquez werden Crutchlow und Redding vermutlich nicht erhalten. "Normalerweise kann nur Marc mit der Spezifikation fahren, die er verwendet", begründet Nakamoto und verweist auf den besonderen Fahrstil des 21-Jährigen.

Fotoquelle: Marc VDS

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