Danilo Petrucci hat kein Problem damit, dass er nicht die GP14.2 erhält

MotoGP 2014

— 11.12.2014

Ducati: Warum Petrucci nur die GP14.1 erhält

Im Gegensatz zu Pramac-Teamkollege Yonny Hernandez muss sich Neuzugang Danilo Petrucci mit der alten Version der 2014er-Ducati zufrieden geben

Um den Anschluss an Honda und Yamaha herzustellen hat Ducati während der Saison 2014 hart gearbeitet und die Vorzüge des Factory-2-Reglement genutzt. In Aragon präsentierten die Italiener mit der GP14.2 eine überarbeitete Version der Desmosedici. Das neue Modell baute schmaler und verbesserte damit den Piloten das Handling. Andrea Dovizioso und Andrea Iannone gingen bei den finalen Rennen mit der GP14.2 an den Start. Cal Crutchlow wurde das Update nicht bereitgestellt, da der Brite das Team am Saisonende verließ.

Die GP14.2-Maschinen der Saison 2014 wurden an die Satelliten-Piloten weitergegeben. Die Werkspiloten erhalten beim ersten Vorsaisontest in Sepang die heiß ersehnte GP15. Pramac-Pilot Yonny Hernandez geht in der kommenden Saison mit Iannones GP14.2 an den Start. Teamkollege Danilo Petrucci erhält Crutchlows GP14.1. Damit hat der ehemalige Ioda-Pilot kein Problem.

"Das Motorrad ist auf dem höchsten Entwicklungsstand. Die GP14.1 ähnelt der GP14.2 sehr. Die GP15 wird in Sepang fertig sein. Ich denke, dass die GP14 zu Beginn optimal für mich ist. Ich kann auf die Daten der vergangenen Saison zurückgreifen und mich mit vielen Fahrern vergleichen", schildert Petrucci im Gespräch mit 'Crash.net'. Dass er während der Saison die GP14.2 erhält, bezweifelt er.

"Ich denke nicht, dass ich ein Upgrade erhalte. Ducati arbeitet sehr hart an der GP15. Es gibt nicht viele Maschinen und es mangelt an Ersatzteilen", begründet der Pramac-Pilot. "Im Moment sieht es so aus, als ob ich die komplette Saison mit der GP14.1 bestreiten werde. Bei Ducati konzentriert man sich auf die neue Maschine und nicht auf die Fertigung von Ersatzteilen für die GP14.2."

"Vielleicht ändert sich das im Laufe der Saison. Doch ich habe kein Problem damit, die GP14.1 zu fahren. Sie ist ziemlich ähnlich", bemerkt der Italiener. Die Umstellung von der ehemaligen CRT-Aprilia zur Ducati fiel Petrucci leicht. Beim Nachsaisontest in Valencia fuhr er starke Rundenzeiten und setzte sich am verregneten zweiten Tag sogar an die Spitze der Wertung.

Für die neue Saison möchte Petrucci gut vorbereitet sein: "Das Motorrad ist nicht anstrengender zu fahren als andere Motorräder. Ich möchte zu 100 Prozent fit sein, weil die Fahrer aus der Spitzengruppe sehr professionell sind. In den letzten fünf Runden sind diese Fahrer meist sehr entschlossen. Man muss sehr konzentriert sein. Wenn man müde wird, lassen die Sinne nach. Dann ist es schwierig, das Tempo zu halten. Die finalen fünf Runden sind sehr wichtig. Ich schaue mir oft die Spitzenfahrer an. Sie pushen in den finalen Runden stark. Das möchte ich auch können."

Fotoquelle: FGlaenzel

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