Danilo Petrucci beobachtet genau, was die jungen italienischen Talente machen

MotoGP 2014

— 21.12.2014

Italienischer Nachwuchs: Danilo Petrucci ist optimistisch

Ducati-Pilot Danilo Petrucci spricht über die potenziellen Nachfolger von Valentino Rossi und erklärt, was das Geheimrezept für eine lange Karriere ist

In Italien machte man sich in den vergangenen Jahren große Sorgen, wer in die übermächtigen Fußstapfen von Valentino Rossi steigen könnte. Umso schmerzvoller war der Verlust von Marco Simoncelli, der sich in der Saison 2011 mit starken Leistungen in Szene setzte, beim Grand Prix von Malaysia in Sepang aber sein Leben verlor. Die italienischen Fans befürchteten eine andauernde Dominanz der Spanier. Doch mittlerweile gibt es wieder Grund zur Hoffnung.

In der Moto3 mischen einige talentierte Italiener mit. Romano Fenati gewann in der abgelaufenen Saison vier Rennen, wurde aber nur WM-Fünfter. Weltmeister Alex Marquez konnte sich den Titel sichern, obwohl er nur drei Rennen gewann. Die Konstanz ist Fenatis größtes Problem. Bei sechs von 18 Rennen ging der VR46-Pilot leer aus. In der kommenden Saison muss Fenati regelmäßiger punkten, wenn er um den Titel kämpfen möchte.

Auch Danilo Petrucci sieht in Fenati ein großes Talent: "Momentan haben wir viele Fahrer. Fenati ist zu Beginn der Saison immer sehr stark, doch er ist noch nicht besonders konstant. Dennoch ist er ein großes Talent", analysiert der Pramac-Ducati-Pilot gegenüber 'Crash.net'. Doch Fenati ist laut Petrucci momentan nicht der einzige Italiener, der die Nachfolge von Rossi antreten könnte.

Nicolo Bulega ist ebenfalls ein Fahrer aus der Rossi-Akademie. Der junge Italiener kämpft in der kommenden Saison um die Junioren-WM: "Bulega, der in der Spanischen Meisterschaft fährt, stand bei den finalen Rennen auf dem Podium. Er ist erst 15 Jahre alt und hat noch Zeit, um zu lernen und zu versuchen, in der kommenden Saison die Junioren-WM zu gewinnen. Er wird sehr stark sein, wenn er in die WM einsteigt."

Doch auch Francesco Bagnaia und Andrea Migno verfügen laut Petrucci über Potenzial: "Bagnaia und Migno sind auch sehr stark. Sie sind sehr jung, haben aber bereits sehr viel Erfahrung. Am besten ist, dass sie das Fahren sehr genießen", bemerkt Petrucci. "Das ist das Geheimrezept der großen Champions wie Marquez oder Rossi. Wenn man das Fahren nicht als Job ansieht, dann hat man eine lange und tolle Karriere vor sich."

Fotoquelle: FGlaenzel

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