MotoGP Kawasaki Alex Hofmann

MotoGP

— 09.01.2009

Kawasaki steigt aus

Die Wirtschaftskrise hat auch die MotoGP erfasst. Kawasaki hat nun die Beendigung seines Engagements in der Motorrad-Weltmeisterschaft bekannt gegeben. Die MotoGP gerät ins Wanken.

Der japanische Motorrad-Hersteller Kawasaki zieht sich mit sofortiger Wirkung aus der MotoGP-Klasse zurück. Grund für die Entscheidung sind die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise. Kawasaki war 2003 an den Start gegangen und hatte zuletzt für sein Team mit zwei Werksmaschinen jährlich gut 44 Millionen Dollar ausgegeben. Jetzt stehen die beiden Piloten, Marco Melandri und John Hopkins, auf der Straße. Nach Kawasakis Rückzug sind in der kommenden Saison noch 17 Maschinen in der MotoGP-Klasse dabei. Für die Austragung der MotoGP sind den Statuten gemäß allerdings 18 Starter notwendig. Der Kawasaki-Ausstieg ist der vierte Rückzug eines japanischen Konzerns aus Motorsport-Aktivitäten wegen der Finanzkrise. Nachdem Honda Anfang Dezember 2008 den Rückzug aus der Formel-1-WM verkündet hatte, waren danach Suzuki und Subaru aus der Rallye-WM ausgestiegen.

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