MotoGP: Fiskus jagt Valentino Rossi

MotoGP: Fiskus jagt Valentino Rossi

— 09.08.2007

Im Fadenkreuz

Die italienische Steuerbehörde hat eine Untersuchung gegen Valentino Rossi eingeleitet. Der Verdacht: Rossi soll Einnahmen in Höhe von 60 Millionen Euro am Finanzamt vorbeigeschleust haben.

Für gewöhnlich wird der italienische Motorradstar Valentino Rossi von seinen MotoGP-Kollegen gejagt. Nun hat er einen neuen Verfolger. Die italienische Steuerfahndung ermittelt gegen Rossi wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Der Fiat-Yamaha-Fahrer soll Einnahmen in Höhe von 60 Millionen Euro am Finanzamt vorbeigeschleust haben. Rossi hatte im Jahr 2000 seinen Wohnsitz von Tavullio (ITA) nach London (GB) verlegt und soll dadurch zwischen 2000 und 2004 seine Einkünfte aus Sponsorenverträgen illegal ins Ausland transferiert haben. Diese Vorgehensweise ist nach Meinung der italienischen Behörden Steuerflucht. Sollten sich die Vorwürfe als berechtigt herausstellen, drohen dem MotoGP-Piloten hohe Strafen. Valentino Rossi fühlt sich durch die Anschuldigungen nicht beunruhigt. "Die Steuerbehörde macht ihre Arbeit mit Recht. Meine Berater sehen sich die Sache bereits an. Jeder auf der Welt weiß, dass ich seit 2000 in London gelebt habe, einer außergewöhnlichen Stadt. Natürlich komme ich zurück nach Italien, um meine Familie und meine Freunde zu sehen und Urlaub zu machen", sagte der siebenfache Weltmeister nach Bekanntwerden des Vorfalls.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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