MotoGP 125er-Klasse, Stefan Bradl, Aprilia

MotoGP Sachsenring 2008

— 11.07.2008

Bradl will aufs Podium

Am Sonntag (13. Juli 2008) startet die Motorrad-WM zum Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring. In der 125er-Klasse hat sich Stefan Bradl mit seiner Aprilia hohe Ziele gesetzt. Er will auf das Siegerpodest.

Das Mekka des deutschen Motorrad-Rennsports soll beben. Wenn am Sonntag (13. Juli 2008) der Grand-Prix von Deutschland auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal über die Bühne geht, will vor allem Stefan Bradl den über 200.000 Zuschauern eine perfekte Show bieten. "Mein Ziel ist ganz klar das Podest. Ich freue mich riesig auf den WM-Lauf, die vielen Zuschauer. Denen will ich Danke für die Unterstützung sagen", meint der Zahlinger, der als Shooting-Star in der 125-ccm-Klasse bislang für viele positive Überraschungen sorgte. Als einzige deutsche Piloten hatten bislang Ralf Waldmann 1999 und Lokalmatador Steve Jenkner 2002 Podiumsplätze (beide belegten den dritten Rang) auf dem Sachsenring erreicht. Versprechen kann Bradl den begeisterungsfähigen Fans eine Top-Platzierung freilich nicht. "Da spielt einiges zusammen. Zumindest muss das Wetter mitspielen, bislang war dort, wo der Grand Prix war, auch der Regen. Und dann gibt es einige Unwägbarkeiten, die sich so ergeben. Man muss sich von Training zu Training an das Limit herantasten", beschreibt der 18-Jährige den Formaufbau bei einem WM-Lauf.

Bis auf die vergangenen beiden Rennen, bei denen er unter seinen Möglichkeiten blieb, gelang ihm das in seiner ersten Saison als permanenter WM-Starter sehr gut. Im ersten freien Training lief es schon gut an. Bradl lieferte vor dem ungarischen Weltmeister Gabor Talmasci (Aprilia) und dem italienischen KTM-Piloten Raffaele de Rosa die Bestzeit ab. Das 125er-Rennen wird am Sonntag, 13. Juli, um 14:00 Uhr gestartet und auf Eurosport live übertragen.

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