Motor Show di Bologna 2005

Citroën C-AirPlay (Studie) Citroën C-AirPlay (Studie)

Motor Show di Bologna 2005

— 01.12.2005

Mehr als Luft und Liebe

Citroën präsentiert den C-AirPlay – eine luftige Studie, die dem künftigen Retro-Fiat 500 das Leben schwer machen könnte.

Luft, Licht und Geschwindigkeit

Nur von Luft und Liebe kann man nicht leben, sagt ein Sprichwort. Nichtsdestotrotz machen sie das Leben schöner. Und wer hat mehr Ahnung vom savoir vivre als die Franzosen? So machten sich Citroën-Ingenieure daran, mit Liebe einen Kleinwagen zu entwerfen, der von Luft und Licht nur so durchflutet wird.

Äußerlich erinnert die nur 3,30 Meter lange und 1,39 Meter breite Studie C-AirPlay ein wenig an einen Nissan Micra oder auch einen Beetle: ein runde, fließende Silhouette in irisierendem Weiß mit weit hochgezogenen Scheinwerfern, klein und knuffig für die Stadt. Durch Dachöffnungen und die Luken im Unterteil der Türen strömt Licht in den Innenraum; die optische Nähe zur Straße soll zudem das Gefühl von Geschwindigkeit steigern. Die weit hochgezogene Windschutzscheibe des C-AirPlay, die direkt in das breite Panoramadach übergeht, bietet ungehinderte Aussicht nach allen Seiten.

Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten, so heißt es in der Pressemitteilung, wird die Luft um den Fahrer herum als aktives Element spürbar. Die Luftströmung wird einerseits durch ein direkt mit der Umwelt in Verbindung stehendes Ventilationssystem erzeugt und andererseits durch große Luftausströmer in den Türpaneelen.

Unter der Karosserie mit den breiten Lufteinlässen sitzt ein Fahrwerk mit kurzem Radstand und großzügig dimensionierten Räder und Reifen, das in Verbindung mit dem geringen Gewicht dem C-AirPlay bemerkenswerte Fahrleistungen bei großer Agilität ermöglichen soll.

Wie ein lebendiger Organismus

Der C-AirPlay ist mit einem 110 PS-Benziner ausgerüstet. Sein kurz übersetztes, automatisiertes Handschaltgetriebe SensoDrive wird über Schaltwippen hinter dem Lenkrad bedient. Außerdem verfügt der Stadtwagen über die von Citroën bereits im C3 angebotene "Stop & Start"-Technologie, die Kraftstoffverbrauch und Emissionen senken soll, indem bei jeder sich bietenden Gelegenheit der Motor abgestellt wird (Ampel-Stopp, Stau etc.).

Die Fahrgastzelle bietet zwei Erwachsenen und ihrem Gepäck Platz. Die zweisitzige durchgehende Frontsitzbank greift mit ihren Rundungen die Kurvenlinien der Türpaneele auf und ist genau wie letztere mit Silikon bezogen. Die Bedienelemente für die Gangschaltung, die elektrischen Scheibenheber und die Einstellung der Rückspiegel liegen in der Mitte des Vordersitzes unter der Silikonhaut – der C-AirPlay soll so "völlig ungewohnte Eindrücke vermitteln, die an einen lebenden Organismus erinnern", schwebt es Citroën vor.

Alle wichtigen Bedienelemente und Armaturen sind auf der feststehenden Nabe des Lenkrads zusammengefaßt, um die Klarheit des Innendesigns zu erhalten. Die in zwei Skalen zusammengefaßten Instrumente sind bei eingeschalteten Scheinwerfern hintergrundbeleuchtet – und zwar rot wie das Interieur.

Autor: Maike Horst

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