Motoren mit Mercedes

Motoren mit Mercedes

— 02.10.2007

BMW zieht mit

Duo oder Troika? Nach PSA-Chef Christian Streiff hat jetzt auch BMW-Chef Norbert Reithofer die Tür für eine Motorenkooperation mit Mercedes geöffnet. Es geht vor allem ums Geld.

"Wenn Daimler daran Interesse hat, steht die Tür offen. Ein dritter Partner würde schließlich weitere deutliche Synergieeffekte bringen", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer. Er greift damit einen Vorschlag von PSA-Chef Christian Streiff auf, der Mercedes mit ins Boot holen will, um kleinvolumige Motoren zu entwickeln. Eine entsprechende Kooperation würde allen Beteiligten nutzen: BMW käme seinem Ziel näher, die Investitionsquote zu senken und gleichzeitig die Rendite zu erhöhen, Streiff könnte nicht mehr über die zu teuren Aggregate aus der Kooperation mit BMW klagen. In einem Interview hatte er moniert, die Motoren seien die teuersten, die derzeit bei PSA verbaut würden. Mercedes könnte die moderne Motorengeneration in der kommenden A- und B-Klasse einsetzen. Bisher hüllt sich Daimler-Chef Dieter Zetsche zu den Plänen seiner Kollegen allerdings noch in Schweigen.

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