Motorenkooperation BMW und PSA

Mini One

Motorkooperation BMW und PSA

— 15.12.2004

Germanisch, gallisch, gut

BMW und der PSA-Konzern präsentieren einen neuen 1,6-Liter für Mini, Peugeot und Citroën.

Mit dem Partikelfilter lagen die Franzosen schon ganz vorn. Und auch in Zukunft wollen die gallischen Motorenbauer offenbar nicht den Anschluß verlieren. Neben der Kooperation mit Ford und der PAG-Gruppe basteln die Franzmänner auch seit zwei Jahren an einer Kooperation mit BMW herum. Herausgekommen ist ein neuer Vierzylinder-Benziner, den die Partner jetzt vorgestellt haben: Der 1,6-Liter-Benziner mit 75 PS bis 170 PS wird in der nächsten Generation des Mini und in verschiedenen Modellen von Peugeot und Citroën eingesetzt.

Den Vierzylinder, der voraussichtlich ab Mitte 2005 im PSA-Werk Douvrin gebaut wird, soll es in zwei Varianten geben: als Saugmotor mit variabler Ventilsteuerung – bei BMW als Valvetronic bekannt – sowie als Benzin-Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Mit der Kombination aus Turbo und Direkteinspritzung schlagen die beiden Kooperationspartner denselben Weg ein wie Volkswagen mit dem neuen 2,0-Liter-Turbo-FSI im Golf GTI.

Den Großteil der Motorentwicklung leistet BMW, während PSA vor allem für die Produktionsseite zuständig ist. Jährlich sollen rund eine Million Aggregate hergestellt werden. Mit der neuen deutsch-französischen Freundschaft endet die Kooperation zwischen BMW und Chrysler bei den Mini-Benzinmotoren.

Auf dem Prüfstand steht auch, ob für die Mini-Dieselvariante der nächsten Generation weiter auf den Toyota-Yaris-Motor zurückgegriffen wird. Hier gibt es nach Angaben der Münchner derzeit Gespräche mit verschiedenen Partnern, darunter auch PSA.

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