Stefan Bradl, Blusens Aprilia

Motorrad

— 26.11.2007

Ein Bayer ist Meister in Spanien

Stefan Bradl hat seine Saison nach einem schwierigen Start mit dem Gewinn der spanischen Meisterschaft in der 125er-Klasse gekrönt. Dem 17-jährigen Bayern reichte am Sonntag (25. November 2007) in Albacete ein zweiter Platz zum Titelgewinn.

Großer Erfolg für Stefan Bradl: Die deutsche Motorradhoffnung hat sich den Titel in der stark besetzten spanischen Meisterschaft gesichert. Im achten und letzten Rennen in Albacete wurde der 17-Jährige auf seiner Aprilia Zweiter und entschied die Konkurrenz der Klasse bis 125 ccm mit acht Punkten Vorsprung auf seinen englischen Teamkollegen Scott Reading. Für Bradl war es der zweite internationale Titel nach dem Gewinn der internationalen deutschen Meisterschaft (IDM) im Jahre 2005. "Dieser Erfolg ist nochmal eine große Stufe höher einzuschätzen", sagte Bradl: "Dieser Titel kommt nach der Wertigkeit direkt nach der WM." Auch sein Vater, der zweimalige Vizeweltmeister, Helmut Bradl, war stolz. "Dieser Meistertitel ist so wertvoll wie der bei einer EM", sagte Bradl senior. Dabei war Stefan Bradl nur von Rang 14 aus ins Rennen gegangen. "Mir hätte auch ein vierter Platz zum Titel gereicht. Aber das war mir nicht genug", sagte der Jungstar, dessen schlechteste Platzierung in der gesamten Saison ein fünfter Platz war: "Das gibt mir nochmal einen weiteren Schub für die kommende Saison in der WM." Dort wird er auf einer Werks-Aprilia für das deutsche Kiefer-Team fahren, nachdem er sich nach seinem überraschenden Rücktritt vor einem Jahr mit starken Wildcard-Auftritten wieder nachhaltig empfohlen hatte.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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