Stefan Bradl, Grizzly Gas Kiefer Aprilia

Motorrad WM: 125er-Klasse

— 10.03.2008

Bradl feiert auf dem Podium

Stefan Bradl (18) fuhr in Doha auf den dritten Rang. Der erste Podestplatz eines deutschen Piloten seit dem zweiten Platz von Steve Jenkner 2004 in Jerez bescherte den deutschen Motorradfans Grund zum Jubeln.

Deutschlands Motorradsport atmet auf: Nach einer langen Durststrecke schaffte noch einmal ein deutscher Grand-Prix-Pilot den Sprung aufs Podium. Beim Großen Preis von Katar fuhr Stefan Bradl vom Grizzly Gas Kiefer Racing Team auf Platz drei. Der 18-jährige Bayer beendete beim ersten Nachtrennen der Grand-Prix-Geschichte eine sehenswerte Aufholjagd aus der vierten Reihe auf dem Podest. Erst in der drittletzten von 18 Runden konnte der Aprilia-Fahrer den Anschluss zur vier Fahrer großen Führungsgruppe herstellen. Seinen Trumpf spielte er auf der langen Zielgeraden mit dem schnellsten Motorrad im Feld aus. Bradl schob sich auf Platz drei und verteidigte diesen unverhofften Rang bis zum Zielstrich. "Nach dem zweiten Platz im Warm-Up wusste ich, dass ich mit den Besten mithalten kann", sagte Bradl bei der Pressekonferenz in perfektem Englisch.

"Dass Bradley Smith und Gabor Talmacsi vor mir ausgefallen sind, war natürlich etwas Glück. Aber genau in so einer Situation muss man angreifen können. Das habe ich gemacht. Als ich drei Runden vor Schluss auf die führende Gruppe heranfahren konnte, habe ich mir meinen schnellen Speed auf der Zielgeraden zu Nutze gemacht. Diese Taktik hat hervorragend funktioniert. Ich freue mich riesig und widme diesen Podiumsplatz meinen Eltern, ohne die ich diesen Erfolg nicht erreicht hätte."

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