Gamescom

Motorsport auf der Gamescom Teil 2

— 24.08.2016

Das neueste Zubehör

Mit der G-Kraft-Simulationsplattform und Virtual Reality werden die Video-Rennspiele immer realistischer. Das ist das neueste Zubehör von der Gamescom.

Zwei interessante Features für Liebhaber der Rennspiel-Szene:

1. Für diejenigen, die Atmosphäre und Rennfahrerfeeling bei Rennspielen bevorzugen, war die Playstation-Virtual-Reality-Brille auf der Gamescom ein überzeugendes Feature. Mit Drive Club VR, einem Rennspiel  für Playstation 4, konnte die Brille getestet werden.  So kann der Spieler komplett ins Renngeschehen eintauchen. Grund: Die Brille umfasst das gesamte Blickfeld,  so dass der Spieler komplett abgeschottet ist und nur das Geschehen aus der Sicht eines Rennfahrers verfolgen kann. Wer seinen Kopf nach rechts oder links schwenkt, sieht seine Widersacher direkt vor Augen. Ab 13. Oktober 2016 kann jeder die Brille kaufen.

Die neue Next-Level-Racing-Plattform

Kommentar: Sonys Virtual-Reality-Brille ist in ganzer Linie ein voller Erfolg. Die Brille lässt sich je nach Sehstärke des Spielers beliebig verstellen. Da sie sehr leicht ist und sich komfortabel tragen lässt, merkt man sie auch nach längerem Spielen kaum. Für das Eintauchen in die virtuelle Welt eines Rennfahrers ein absolut empfehlender Zusatz. Für 399€ ist zu außerdem nicht übermäßig teuer.

Ein kleiner Minuspunkt: Zum Release gibt es leider mit Drive Club VR nur ein Rennspiel, dass mit der Brille kompartibel ist. Es sollen aber noch weitere Folgen.

2. Next-Level-Racing hat zudem eine sogenannte Motion-Plattform vorgestellt. Diese simuliert die G-Kräfte eines Rennwagens. Sie wird unter dem Rennsitz montiert und bewegt diesen dem Streckenverlauf und der Autobewegungen entsprechend. Allein: Die Plattform kostet  3.000€ und ist mit allen bekannten PC-Rennspielen kompatibel.

Kommentar: Für wahre Hardcore-Simulationsspieler ist die Motion-Plattform eine nette Bereicherung. Dem Spieler die G-Kräfte zu simulieren und somit das Rennfahren noch realistischer zu machen, ist eine coole Sache.

Jedoch sind der Preis und auch die Qualität noch verbesserungswürdig. Die Bewegungen sind noch zu harmlos und bei einem Preis von 3.000€ muss man für die Plattform sehr tief in die Tasche greifen. Rennsitz, Spiele-PC, Lenkrad und die nötige Rennspiele sind im Preis nicht enthalten.

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Playstation; Next Level Racing

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