US-Cars mit V8

US-Cars mit V8 US-Cars mit V8

Muscle Cars mit V8

— 29.03.2015

US-Cars, die kaum einer kennt

Ford Mustang, Chevrolet Camaro und Co sind jedem V8-Liebhaber ein Begriff. Aber wie steht es um Equus Bass, Panoz Esperante und N2A 7-8-9? Wir stellen muskelbepackte Autos vor, die kaum jemand kennt.

Autos mit V8 sind angesagt – vor allem in den USA. Pickups, SUVs, Limousinen und Sportler von Chrysler, Ford und GM tragen die fetten Aggregate unter der Haube. Warum? Weil die Kundschaft den grummelnden Sound, die hohe Lebensdauer, das gewaltige Drehmoment und nicht zuletzt den Kult-Status dieser Motoren liebt. Aber nicht nur die großen Drei setzen auf die magischen acht Töpfe. Auch jede Menge amerikanischer Kleinserien-Hersteller wie VL, Equus, Local Motors und Hennessey bieten leistungsstarke Sportler mit V8-Triebwerken an.

Zwei tolle Projekte aus Detroit

Kein Fisker Karma, sondern der Destino von VL Productions. Unter der langen Haube blubbert ein V8 aus der Corvette ZR1.

Der VL Destino ist das beste Beispiel. Die viertürige Limousine sieht aus wie ein Fisker Karma, ist aber keiner: Außenhaut und Inneneinrichtung stammen zwar aus der Feder von Henrik Fisker, unter der Haube des Destino sitzt aber der Motor aus der Corvette ZR1 (C 6). Das bedeutet, dass gewaltige 647 PS über die Hinterachse herfallen, wenn der Pilot den Fuß in Richtung Bodenblech bewegt. Einer der Väter des Projekts ist Automanager-Legende Bob Lutz, der den Destino in Auburn Hills in der Nähe von Detroit bauen lässt. Preis: etwa 185.000 Dollar. Ein weiteres Kleinserien-Muscle Car, das bei Detroit entsteht und vom 6,2-Liter-V8 aus der ZR1 befeuert wird, ist der Equus Bass 770. Dessen Erschaffer scheinen sich auf die Fahnen geschrieben zu haben, aus allem, was die bunte Geschichte der muskelbepackten Wagen zu bieten hat, die perfekte Symbiose zu schaffen. Denn der Bass 770 verbindet nicht nur ein klassisches Äußeres mit moderner Technik, er zitiert optisch sowohl Ford Mustang als auch Dodge Challenger.  

Dieser Kleine ärgert die Großen

Für den Einkauf genauso geeignet wie fürs Rennen durch die Wüste ist der Rally Fighter von Local Motors.

Der Name Local Motors ist in Deutschland bisher noch relativ unbekannt. Schade, denn das kleine Unternehmen sorgt bei den Großen der Industrie für Aufsehen: Nicht nur, dass es Autos per Crowdsourcing im Netz in wenigen Monaten fertig entwickeln kann. Es hat zudem auch den Rally Fighter im Programm. Der wird vom 6,2 Liter großen V8 mit 432 PS aus dem GM-Regal angetrieben, den wir unter anderem aus dem Camaro kennen. Das allein ist nicht sonderlich beeindruckend. Aber der Rally Fighter wiegt gerade mal 1450 Kilogramm! Und er hat ein Fahrwerk, mit dem er ohne größere Vorbereitung an brutalen Wüstenrennen wie dem Baja 1000 teilnehmen kann. Oder auch am Samstag zum Brötchenholen fahren. Je nach Wunsch des Besitzers.

Texas-große PS-Zahlen reichen nicht

Kommen wir zu guter Letzt zu John Hennessey und seinem Supersportler Venom GT. Nicht, dass der Texaner die Welt nicht schon genug mit den exorbitanten PS-Zahlen der Fahrzeuge in seinen Bann zieht, die getunt seine Hallen verlassen. Ein hauseigener Sportwagen musste her, der Venom GT. Der hat nicht nur brachiale 1244 PS. Er befindet sich außerdem im Clinch mit dem Bugatti Veyron Supersport um den  Eintrag ins Guinness-Buch als schnellster Seriensportwagen.

Die ausgefallensten Achtzylinder mit den wichtigsten Leistungsdaten stellen wir Ihnen in der Bildergalerie vor!

US-Cars mit V8

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Autoren: , Patrick Seitz

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