Musketier Citroen C2 VTS

Musketier Citro­ën C2 VTS

— 24.08.2005

French Dressing

Der Oberhausener Tuner Musketier macht aus dem Citroën C2 VTS einen absoluten Hingucker. Das Ergebnis ist Geschmacksache.­

Alles dran, was breit und sportlich aussieht

Ein Citroën C2 ist normalerweise nicht einmal als Topmodell ein Headturner. Selbst die Feuerwehrauto-Lackierung vermag nicht zu erreichen, daß der kleine Franzose im Stadtgetümmel auffällt. Nach einem Besuch beim Oberhausener Tuner Musketier sieht das schon ganz anders aus. Wer mit dem Breitbau-VTS an der Ampel steht, sollte sich nach der optischen und technischen Kraftkur der jetzt völlig fehlenden Intimsphäre bewußt sein – sonst könnte es schnell peinlich werden.

Die Liste der für diesen Effekt nötigen Modifikationen ist lang: Frontspoiler, Sportgrill, Doppelscheinwerfer, Radhausverbreiterungen, Seitenschweller, Heckschürze, Dachspoiler und Klarglasrückleuchten helfen der serienmäßig etwas biederen Optik auf die Sprünge. Ein Sportauspuff aus Edelstahl sorgt für den passenden Unterton. Dumpf grummelt die kleine 1,6-Liter-Maschine im Stand oder schreit heiser bei voll geöffneter Drosselklappe. Und der Kleine klingt nicht nur sportlich – er ist es auch.

Die durch eine modifizierte Nockenwelle, Sportluftfiltersystem und Sportauspuff von 122 PS auf 138 PS gestiegene Leistung macht dem kleinen mächtig Dampf. Aus dem Stand erreicht er Tempo 100 in 8,5 Sekunden, nach 24,1 Sekunden stehen bereits 160 km/h auf dem Tacho. Eine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit wird durch die von 195er auf 225er und 255er gewachsene Bereifung verhindert. Das ist aber nicht wirklich schlimm, denn dafür ist der Grip in schnellen Kurven unglaublich gut.

Das Fahrwerk schüttelt lose Plomben raus

Einen nicht unerheblichen Beitrag dazu leistet das in der Höhe verstellbare Sportfahrwerk. Knackig wie ein altes Baguette schüttelt es einem bei Bodenwellen lose Plomben aus dem Gebiß. Wer am Wochenende gerne Rundkurse besucht, wird den hohen Preis der Sportlichkeit gerne bezahlen. Passivsportlern rät man eher zu komfortableren Federnsätzen – schont Bandscheiben und Geldbeutel.

Das komplette French-Dressing kostet als Paket 1865 Euro oder 2335 Euro inklusive Montage, Lackierung und TÜV-Abnahme. Die Abholung und die Anlieferung des Fahrzeugs innerhalb Deutschlands ist im Service-Preis inbegriffen. Für rund 2650 Euro Aufpreis gibt es für den ambitionierten Fahrer eine Mehrkolbensportbremse, die den Vorwärtsdrang des getunten Franzosen bei Bedarf gut im Zaum hält.

Die Felgensätze bewegen sich je nach Design und Größe zwischen 1720 und 1900 Euro. Neben einer Dach-Hutze im Rallye-Design hält der Tuner weitere Individualisierungsmöglichkeiten für den C2 parat. Damit kann sich der geneigte Kunde sein Paket von zart bis hart auch selber zusammenstellen.

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