Nach dem Hockenheim-Unfall

Nach dem Hockenheim-Unfall

— 26.10.2005

Entwarnung bei HHF

Aufatmen bei vielen Rennsportfans: Heinz-Harald Frentzen befindet sich nach seinem schweren Crash auf dem Weg der Besserung.

Entwarnung fr Heinz-Harald Frentzen nach seinem Horror-Unfall beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim: Der ehemalige Formel-1-Pilot mu zwar noch bis Donnerstag in der Genossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen bleiben und sich einer weiteren Computer-Tomografie unterziehen. Doch haben sich die befrchteten Hirnblutungen als nicht bedrohlich herausgestellt.

Es gebe Gehirnblutungen, die lebensbedrohlich seien und solche, die sich wie ein normaler Blutergu an einer ganz kleinen Stelle befinden wrden, sagte der behandelnde Arzt, Professor Dr. Andreas Wentzensen: "Und genauso eine hat Heinz-Harald Frentzen gehabt." Frentzen selbst betonte, da er sich auf dem Weg der Besserung befinde: "Die Kopfschmerzen lassen nach. Wenn alles so weitergeht, denke ich, da ich in den nchsten Tagen das Krankenhaus wieder verlassen darf", so der Mnchengladbacher.

Nach offiziellen Angaben von Frentzens Werksteam Opel ist auch das Rtsel um die Unfallursache gelst. "Die Datenaufzeichnungen haben keine besonderen Vorkommnisse an seinem Auto ergeben", sagte Opel-Sprecher Rene de Boer. Damit spricht vieles fr einen Fahrfehler Frentzens, was Audi-Pilot Pierre Kafer (Burgbrohl) besttigt: "Heinz-Harald ist genau vor mir gefahren, als er pltzlich auf die schmutzige Linie gekommen ist und die Kontrolle ber das Auto verloren hat." Der Crashpilot selbst war nach dem Einschlag in die Reifenstapel kurzzeitig bewutlos und kann sich in punkto Unfallhergang "an nichts erinnern".

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